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Suchanfrage: vorabzuege

von HB-NH2015
So 11. Dez 2016, 11:44
Forum: Dein Haus
Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Wir hatten das vom Architekt so verstanden, dass das was mit der Tragfähigkeit des Bodens zu tun hat.
Wenn das Bodengutachten gut sei, so können wir das Geld evtl sparen.

Dem war aber nicht so. Hat nichts mit dem Boden zu tun sondern eher mit Abstandsflächen, Aufschüttungen usw:
Wir bauen standardmäßig eine tragende Fundamentplatte ohne Streifenfundamente.

Bei einem Grundstück mit einem geneigten Gelände wie dies bei Ihnen der Fall ist, muss das Grundstück entsprechend aufgefüllt werden, damit dann eine tragende Fundamentplatte zur Ausführung kommen kann.

Die Auffüllung muss größer sein als die eigentliche Fundamentplatte, in der Regel 1,00 m pro Seite und der Lastausbreitungswinkel ist auch noch zu berücksichtigen. In dem beiliegenden Systemschnitt können Sie sehen, wie
dies gemeint ist. Da Ihr Haus mit 3,00 m Abstand zum seitlichen Nachbarn (Süden) platziert ist und die Landesbauordnung vorgibt, dass im Bereich des 3,00m Grenzabstandes nur in geringem Umfang Auffüllungen zulässig sind, haben die geplanten Sockelwände nichts mit der Tragfähigkeit des Bodens zu tun. Nach Rücksprache mit unserer Planungsleitung können wir versuchen mit Einreichung des Bauantrages die Auffüllung im Grenzbereich mit zu beantragen.

Dann könnten gegebenenfalls die Sockelwände entfallen. Ob dies von seitens der Behörde genehmigt wird, bleibt abzuwarten. Gegebenenfalls ist auch die Zustimmung des Nachbarn einzuholen. Wenn Sie diese Vorgehensweise befürworten, könnten wir dies in der Bauantragserstellung berücksichtigen. Teilen Sie uns dies einfach mit Rücksendung der Vorabzüge mit.
Wir haben uns dann dafür entschieden dort auch keine Böschung haben zu wollen. Das wär schon ziemlich steil auf 2m (3m minus Lastausbreitungswinkel/Überstand des Gründungspolsters) teils 1,20m (an der höchsten Süd-West-Ecke) abzuböschen...


Hat noch jemand eine Einschätzung zu dem Parkett-Verlegekosten ?
Die 36qm Schiffsboden Fertig-Parkett Wohn-/Esszimmer im haben sie uns angeboten für ca. 30€/qm zu legen.
Inkl. dabei ist Restfeuchte messen, Grundieren, Nivellieren und Parkett verkleben.

Material haben wir ja schon bestellt.

Sinterschicht müssten wir selbst runter schleifen. Ebenso Sockelleisten selbst machen.

Ist der Preis von 30€/qm für die Arbeiten OK?
von HB-NH2015
Fr 15. Jul 2016, 11:30
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Alles klar dann geht es also nicht so schnell wie die Vorabzüge. Die waren einen Tag später per Post auch schon da.
Sicher müssen ja auch die ganzen FH Unterschriften noch drunter das dauert halt.

Passt ganz gut mit der Dienstreise dann.

Hab auch noch ein paar kleinere Dinge gefunden die nicht passen.
So ist z.B. die Adresse des Baugrundstücks auf manchen aber nicht allen Seiten falsch. Musterstraße 24 falsch statt Musterstraße 2a richtig.

Werde noch schnell mit FH klären ob das ein Problem ist oder ob wir das handschriftlich einfach korrigieren sollen.
von ThorstenR
Mi 29. Jun 2016, 12:38
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Bei uns dauerte es gut 5 Wochen vom Zurücksenden der Vorabzüge bis zum Erhalt der Bauanträge.
von HB-NH2015
Mi 29. Jun 2016, 09:01
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Und die Unterlagen brauchen nun so 2-3 Wochen bis wir sie haben?
Also von Zurücksenden Vorabzüge bis Erhalt Bauantragsunterlagen?
von HB-NH2015
Mi 29. Jun 2016, 08:24
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Sooo die Vorabzüge sind zurück geschickt.
Hat dann doch etwas länger gedauert da wir die auch in der Verwandschaft ein wenig rumgezeigt haben.

Folgendes haben wir noch geändert:
- Gäste WC Tür öffnet nun zu Diele hin
- Lichtbänder im Wohnzimmer nun als "Kippfenster mit Putzfangschere und Rollo"
- Bad WC ist nun 90cm breit
- Duscharmatur rückt an die Innenwand zu Kind2 damit die Sanitärvorwand an der Aussenwand in der Dusche entfallen kann
- Trennwand Dusche/Waschbecken mit raumhohem Pfosten und ansonsten oben offen
- Dusche als flache Duschtasse 100x140 statt bodengleich gefliest
- Positionierung WC, Badewanne, Brüstungswand, Ablagen etc wie Maggo also unter der Schräge
- kleine Änderung im Schnitt was den geplanten Geländeverlauf angeht

Bin gespannt wann nun die Bauantragsunterlagen kommen und natürlich noch viel gespannter ob der Bauantrag durch geht... mit den vielen Befreiungen.
Und was er kostet, wobei erstmal muss er überhaupt durchkommen - die Kosten sind zweitrangig.. erstmal :-)

Was meint Ihr wann wird dann die ersten Rechnung bei uns da sein? Muss das Geld dafür aus einem BHW Vertrag oder aus Monatsgeldern auszahlen lassen.
von HB-NH2015
Mo 20. Jun 2016, 11:05
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

So hier nun Teile unserer Vorabzüge mit der Bitte um Durchsicht und positives und negatives Feedback.
Mehr Augen sehen mehr :-)
Nachdem man sich selbst soviel mit den eigenen Plänen beschäftigt ist man für manche Dinge schnell auch mal blind und bemerkt kleinere Schnitzer nicht.


Kanal muss leider in der Straße noch ein wenig verlängert werden, bin gespannt was uns das an Mehrkosten bereiten wird...
10.000€ haben wir für die Hausanschlüße eingeplant und damit etwa 2.000€ mehr als sonst so die Foren dafür annehmen.
01-Lageplan.jpg
Lageplan

Die Ansicht von der Straße aus (Osten) finden wir sehr gelungen.
Da das 3m Vordach etwa 500€ mehr kostet als 2,50m hatten wir überlegt das kleinere zu nehmen. Nach Durchsicht der Ansichten ist das aber leider keine Option.
Dann würden die Pfosten zu nah zusammenrücken und das Treppenfenster verdecken oder sogar den Zugang zur Haustür einschränken.
Muss also wohl so bleiben mit 3m Vordach.
05-Ansicht-Ost.jpg
Ansicht Ost
Und hier die Ansicht vom Westen aus, also vom Garten.
Auch ein Träumchen :-)

Nur die Sockelwand lässt mich jeden morgen ein Brötchen weniger kaufen... :cry:
02-Ansicht-West.jpg
Ansicht West
von HB-NH2015
So 19. Jun 2016, 21:55
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

So hier mal die Situation rund um die Planungspauschale von 1.000€ die wir zahlen sollen...

Unser DG im Vorabzug
08-Grundriss-DG.jpg
Vorabzug Grundriss DG
Relevante MeMi-Rechnung dazu
MeMi-Bad.jpg
MeMi-Bad
Im Vergleich dazu die Pläne von Maggo (Auch Vio30x) mit ähnlicher Grundrissänderung die mit keiner derartigen Planungspauschale belegt wurde:
Vio302 - DG Grundriss.jpeg
Maggo-Vio-DG
Die Wandänderung im Bad/Kind für die Dusche ist identisch.
Und im Flur haben wir halt noch eine Schranknische, dafür hat Maggo die Wand zwischen den beiden Kinderzimmern zugunsten gleicher Größe aus der Mittelachse verschoben.
Aber sowohl Maggo als auch wir haben die die Statikpunkte des Dachs damit betroffen.

Ich sehe die 1.000€ also irgendwie nicht ein. Könnt ihr das nachvollziehen - seht ihr das auch so?

Unser Bad soll übrigens ziemlich identisch sein, nur die Dusche wollen wir mit flacher 140x100 Duschtasse statt bodengleich und keine Sitzbank.
Da wir das im Architektengespräch viel auf die Bemusterung vertagt haben passt also der Rest der Vorabzüge im Bad und in der MeMi auch nicht wirklich.

Mal schauen ob FH noch bereit ist das noch aktuell ein wenig zu korrigieren oder ob wir dafür auf die Bemusterung warten müssen.

Die Planungspauschale würd ich aber unbedingt gerne wegdiskutieren bevor ich die MeMi und damit diesen Posten auch unterzeichne.
von HB-NH2015
So 19. Jun 2016, 15:44
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Ich glaub bei uns gehts auch nicht um die Vergrößerung von Medley200 auf Vio300 sondern um individuelle Grundrissänderungen:
"Ausführung von allgemeinen Wandänderungen im Dachgeschoss und Verschiebung der Gebäudemittelwand zw. Bad und Kind 1 einschl. Anpassung der Elementierung; Planungszulage"

Sobald ich die Vorabzüge auch im mein.Fingerhaus drin hab werde ich mal Screenshots einstellen.
von HB-NH2015
So 19. Jun 2016, 11:16
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

So die Vorabzüge und Mehr/Minderrechnung sind gestern in Papierform angekommen!

Online-Vorabzüge fehlen noch. Sobald ich die hab stell ich die hier mal ein um nach Eurer Meinung zu fragen :-)

Große Fragezeichen (v.a. wegen den Kosten) haben wir noch beim Bad.
Da haben wir uns nach 8Std Architektengespräch von ihm wohl zu einfach mit einem "das machen Sie dann alles in der Bemusterung" abspeisen lassen.
Das hätten wir noch sauber abschließen sollen - waren nach dem Marathon aber einfach zu platt.

Auch die Planungszulage von 1.000€ stört mich. Wenn ich z.B. höre dass Maggo die nicht hatte. Muss ich im Detail nochmal gucken warum das bei uns auf einmal nötig sein soll.

Der Rest vom Haus passt soweit, nur die Stützmauer nervt mich (Kosten!)
von HB-NH2015
Fr 17. Jun 2016, 21:54
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Ganz unverhofft haben wir heute über mein.Fingerhaus die Nachricht bekommen, dass unsere Vorabzüge rausgeschickt wurden.
Die Mehr/Minderkostenrechnung liegt auch schon als Online-Dokument drin, die Vorabzüge aber noch nicht. Als neue Aufgabe steht "Vorabzüge zurückschicken bis 01.07." drin.
Da bisher "Vorabzüge zurück Jul/Aug" drin stand denke ich wir sind gut im Zeitplan.

Aufgrund der aktuellen Berichte zu den Wartezeiten hier im Forum hatten wir uns auf Mitte Juli eingeschossen was die Vorabzüge angeht.
Mitte Juni wurde uns zwar vom Architekt im Architektengespräch am 03.05. genannt aber das wären ja nur 6 Wochen gewesen.
Dazu kommt noch dass wir eigentlich nach dem Planungsgespräch erst eine Woche später telefonisch noch unser Go gegenen haben, so lang war das ganze noch in der Parkposition da noch ein paar Dinge mit dem Bauamt in der Schwebe waren.
Also eigentlich sogar nur 5-6 Wochen Wartezeit.

Aber schauen wir mal wann wir sie wirklich in den Händen halten.

Die Mehrkostenrechnung (hatte hier wirklich schonmal Minderkosten unterm Strich? :-) ) war erstmal ein Schock aber relativiert sich wenn man erstmal genau liest.

In Summe werden fast 24.000€ aufgerufen aber das Ganze gliedert sich eigentlich in 3 Posten:
- Etwa 11.000€ durch die Änderung Werkvertrag Medley200 auf Planung Vio300 also bereits in unserem Budget eingeplant
- 8.000€ für die Stützmauer unter der Bodenplatte (13 laufende Meter). War uns auch durch das Architektengespräch bekannt aber wir hoffen das bekommen wir noch irgendwie weg
- 5.000€ "echte" Mehrkosten durch unsere Änderungen an Grundriss und Fenster

Jetzt gilts die Details nachzuprüfen ob auch jeder Kosten-Posten mit unseren Plänen übereinstimmt und dann entscheiden ob wir noch etwas streichen.

Ein wenig irritiert hat mich auf den ersten Blick eine "Grundrissänderung: Ausführung von allgemeinen Wandänderungen im Dachgeschoss und
Verschiebung der Gebäudemittelwand zw. Bad und Kind 1 einschl. Anpassung der Elementierung; Planungszulage". Für 1.000€

Bei den Verkaufsgesprächen hiess es immer dass Grundrissänderungen außer den Materialaufwendungen nix extra kosten.
Warum kostet das nun hier eine Planungszulage?
War das bei Euch auch so Maggo?
von HB-NH2015
Do 19. Mai 2016, 09:36
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Ebenfalls das Thema Baugrundgutachten mit der Kundenbetreuerin geklärt.

Das liegt Ihnen von uns unterschrieben vor, wird aber jetzt noch nicht rausgesendet.
Das machen sie erst mit der ersten Version der Vorabzüge und nicht mit dem handschriftlichen Plan des Architekten aus dem Planungsprotokoll.

Unsere Aufgabe ist aber insofern schon "erledigt" weil Ihnen ja das unterschriebene Auftragsformular vorliegt.

Also wirklich nun WARTEN auf die Vorabzüge.

Mal schauen wie ich die Zeit sinnvoll füllen kann :-)
Vielleicht mal nicht ans Haus denken!? Undenkbar! Fällt Euch das auch so schwer?
von HB-NH2015
Mo 9. Mai 2016, 12:03
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Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Anruf vom Architekten:

"Sowohl das Kreisbauamt als auch das städtische Bauamt haben Bereitschaft bekundet die Befreiungen wie gewünscht zu erteilen. Wir sollen den Bauantrag einreichen. Einzig bei der Dachneigung wolle man sich noch nicht festlegen; Mindestgröße des Grundstücks, Baugrenzüberschreitung & Kniestock würde jedoch akzeptiert."

Sicher können wir uns natürlich erst sein wenn der Bauantrag auch durch ist, ggf. müssen wir je Befreiung auch Gebühren bezahlen aber dieser Anruf hat uns vorerst glücklich gemacht.

Wir können nun die Planungen wie im Architektengespräch durchgeführt weiter verfolgen und die Vorabzüge sowie die Mehr-/Minderkostenrechnung werden in den nächsten 6-8 Wochen erstellt.



Nun aber noch unser Bericht aus Teil 2 des Planungsgesprächs.

Unser Architekt war immer sehr auf die Außenansicht fixiert, bei jeder Fensteroption hat er diese visualisiert und auch teils noch einmal umgeplant je mehr Zimmer wir angefaßt haben.
Ich fand es ein wenig zu viel des Guten. Im Zweifelsfall tendiere ich eher dazu die Innenansicht und Verwendung der Wohnräume in den Vordergrund zu stellen als die Außenansicht.
An manchen Stellen haben wir aber sinnvolle Kompromisse gefunden.

Wir warten nun auch auf die Ansichten-Zeichnungen in den Vorabzügen, davon habe ich mir leider keine Kopie gemacht.
Habe ich nach 8Std "Meeting" einfach vergessen.

Positionierung auf dem Grundstück
Wir könnten eigentlich das Haus noch ein wenig nach hinten setzen aber dann müssten wir
a) Noch mehr Gelände auffüllen
b) in den Bereich eines nicht gut verfüllten Lochs eines Trampolin-Unterbaus kommen (-> Tragfähigkeit des Bodens)
Deshalb haben wir uns dafür entschieden vorne nur die geforderten 5m Abstand zu wahren.
Wenn wir jetzt keine Extrakosten für die Stadtvilla haben überlegen wir evtl doch noch ein wenig nach hinten zu gehen, und wenn es nur noch ein mal 1,00 - 1,50m sind.

Bild:
small_Grundstueck-Positionierung.jpg
Erdgeschoss
Von dem inkludierten 3m Lichtband sind wir abgekommen sondern wollen dafür feststehende 2 x 2m Lichtbänder ums Eck haben, mit minimalem Pfosten an der Ecke, das wird dann eine 45cm Wand mit sichtbarer Innenfläche 15cm an jeder Seite.
Da ich allerdings dort den hinteren rechten Lautsprecher aufhängen muss werde ich bei der Korrektur der Abzüge dann dort wohl auf eher 20cm gehen.
Lt. Architekt ist die Ersparnis von 3m Lichtband runter auf 2m Lichtband so groß dass sich dadurch fast das 2. zusätzliche 2m Lichtband trägt...schaun wir mal...

In der Küche haben wir lange gegrübelt, uns dann aber gegen ein feststehendes 2m Lichtband entschieden.
Bis auf die Arbeitsfläche wollen wir das Fenster an der Stelle auch nicht haben.
Also ein 2m Fenster mit 2 Flügeln aber in der Höhe eines Lichtbands.

Die Tür in die Küche haben wir rausgenommen, wir wollen viel Schrankfläche haben da wir keinen Keller haben, im HWR nicht viel Platz sein wird und wir befürchten unsere aktuelle Speisekammer sehr zu vermissen.
Die Küche ist offen geplant weil wir den Essraum nicht noch zusätzlich schmaler machen wollen.
Mit Lüftungsanlage und Umluft-Haube wird das hoffentlich auch von der Geruchsbelästigung OK sein.
Viel mehr Gedanken macht mir da der "Lärm" von Kühlschrank (dauernd) und Spülmaschine (wenn sie halt an ist).

Im Esszimmer haben wir entgegen unseren ursprünglichen Wünschen noch eine 2. Doppeltür reingeplant. So hat man auch aus der Küche die Sicht nach draussen und das Esszimmer wird nicht zu dunkel.

Die Wohnsituation mit dem (privaten) Schreibtisch im Wohnzimmer haben wir mit dem Architekten natürlich auch noch einmal reflektiert. Wie ihr ja auch schon gesagt habt ist das sehr unüblich.
Hat sich aber mittlerweile 8 Jahre so bewährt.
Durch das gewählte Zimmer und Fensterdesign verbauen wir uns da aber eigentlich nichts, sollten wir mal ein "normales" Wohnzimmer stellen wollen.


Beim Vordach hat der Architekt uns das 3,00m x 1,20m Vordach "aufgeschwatzt".
Das 2,50m x 1,20m wäre zu klein.
Schauen wir mal was das preislich ausmacht. Ich hatte das kleinere bereits bei einem Rohbau in Augenschein genommen und es eigentlich als groß genug eingeschätzt.

Bild:
small_Vio300 EG 03.05.2016.jpg

Dachgeschoss (mit 1,30m Kniestock)

Die Positionierung der Badewanne und WC ist nur ein Beispiel.
Dies wollen wir in der Bemusterung dann noch einmal überdenken.
Uns hat das z.B. bei Maggo im Grundriss recht gut gefallen. Wir hatten am Ende des Architektengesprächs aber auch keine Energie mehr das Bad noch detailierter zu planen.
Lt. Architekt bleibt dazu noch genügend Zeit in der Bemusterung.
Im Planungsgespräch war natürlich erstmal die Trennwand für die Dusche und die Verschiebung der Wand zum Kinderzimmer und die dazugehörige Verwschiebung der Fenster wichtig.

Die Dusche wollen wir nicht bodentief fliesen sondern eine große 1,00 x 1,40 Duschtasse nehmen.
Wir vermuten das ist deutlich günstiger als bodentief gefliest.

Von Kinderzimmer 2 haben wir noch ein wenig weggenommen zugunsten einer Schranknische im Flur.
Dort passt perfekt unser Ikea Besta Schrank rein. Mit Handtüchern, Medikamenten usw. So können wir den aus dem Bad raushalten.

Ansonsten haben wir den DG Grundriss nicht stark geändert.
Eine Ankleide wollen wir nicht.

Bild:
small_Vio300 DG 03.05.2016.jpg

Wir würden uns über zahlreiche Anregungen und Meinungen freuen.

Auch wenn wir natürlich selbst für uns den besten Grundriss finden wollen und sicher nicht alle Anregungen darin widerspiegeln können und wollen...sie zu hören hilft ungemein im Reflektieren der eigenen Wünsche.
Und vielleicht sind ja auch noch ein paar Schnitzer drin und wir können von den anderen Bauherren hier lernen und diese rauswerfen.
von HB-NH2015
Mi 4. Mai 2016, 12:24
Forum: Dein Haus
Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Die nächsten Punkte im B-Plan waren dann Dachneigung und Kniestock/Geschosse.

3) Dachneigung

Im B-Plan steht 20-35°.
Fingerhaus baut im Standard 38°.

Der Herr im Kreisbauamt hat dazu nur gesagt wir sollen es mit einer Befreiung versuchen im Antrag.
Allerdings hat unser Architekt sich die Nachbarhäuser angeschaut und da sie alle von der Dachneigung her sehr ähnlich sind ist seine Annahme dass sich wohl jeder daran gehalten hat.

Wir haben dann nicht viel weiter diskutiert. Der Architekt meinte dem höheren Planungsaufwand (Statik Neuberechnung) steht eine Materialeinsparung gegenüber und das wäre beinahe kostenneutral.
Nach dem was ich hier im Forum gelesen habe glaube ich das noch nicht, habe das aber erst einmal hingenommen.
Hier wäre die Lösung also im Zweifelsfall: Geld

4) Kniestock
Und nun zum größten Knackpunkt.
Laut Bebauungsplan sind 2 rechnerische Vollgeschosse (II) erlaubt.
Dazu ein maximaler Kniestock von 0,50cm. Geplant haben wir 1,30m. Minimal könnten wir mit etwa 1,10m leben. Dann bleibt innen 95cm.

Auch unserem Architekten konnte das lokale Bauamtsbüro im Rathaus keine Interpretation bieten.
Es wurde ihm nurg esagt, dass damals das Ganze im Geltungsgebiet sehr restriktiv ausgeübt wurde und wir nicht mit Befreiungen rechnen sollen.

Die meisten Häuser (13 an der Zahl) haben wirklilch nur einen 50cm Kniestock über dem EG im DG.
Ein Haus hat einen Kniestock von gefühlt 70-80cm. Da ist im Dorf bekannt, dass er "2 Steine mehr draufgetan hat".
Ein Haus ist eine Stadtvilla also 2 richtig raumhohe Geschosse mit Walmdach.

Nach Anruf beim Kreisbauamt (und Recherche und Rückruf) stellte sich die Lage dann so da:
Man darf bauen:
- Eingeschossig plus DG welches nicht die rechnerische Vollgeschossigkeit erreicht mit max. 50cm Kniestock im DG (was die meisten gemacht haben)
- Eingeschossig plus DG welches die rechnerrische Vollgeschossigkeit (also eigtl zweigeschossig) erreicht mit max. 50cm Kniestock (ist aber wegen des niedrigen Kniestocks unrealistisch)
- Zweigeschossig ohne Kniestock d.h. volle Raumhöhen (was einer gemacht hat)
- Zweigeschossig und oben drüber ein Kniestock von max. 50cm, ohne jedoch die rechnerische Vollgschossigkeit eines 3. Geschosses zu erreichen (hat keiner gemacht)

Es helfe auch nichts mit Tricks wie z.B. Erkern im EG aus der Vollgeschossigkeit im DG herauszukommen (75% Regelung) da der Kniestock als einzelnes Merkmal geregelt ist.
Hat man eine "Knie"stock Wand (d.h. nicht raumhoch) dann darf diese max. 50cm hoch sein.

Der Architekt hat versucht zu diskutieren dass ein 1,30m Kniestock oder ggf. höher (1,60; 1,80; 2,15) eigentlich gar kein Kniestock wäre sondern doch eher eine "Aussenwand" aber der Herr vom Kreisbauamt liess da nicht mit sich reden.
Alles was nicht raumhoch ist, sei ein Kniestock - und da sei eben maximal 50cm erlaubt.
Er wollte uns aber die Tür nicht zuknallen und deshalb haben die beiden sich so geeinigt, dass wir die Zeichnungen und Planungen vom gestrigen Gespräch dem Bauamtsverantwortlichen auf der Gemeinde zusenden und wenn die Gemeinde nichts dagegen hat dann können wir wohl eine Befreiung beantragen.

Lustigerweise hatte jedoch zuvor der Ansprechpartner auf der Gemeinde auf den Kreis verwiesen.
Bin also gespannt, was da nun rauskommt.
Befürchte allerdings, dass bereits die Gemeinde sagt dass sie sowas aus Gründen der Gleichstellung ggü den anderen Bauherren nicht will.

Es gibt auch noch das Gerücht, dass der Bauherr, der 70-80cm Kniestock gebaut hat eine Strafe zahlen muss.
Wäre das wirklich so und nicht nur unwahrer Dorf-Funk, dann stehen die Chancen eine Befreiung zu bekommen bei nahezu Null.

Der Bauantrag geht auf jedenfall noch nicht raus, auch die Vorabzüge sind erstmal on hold.
Denn wer weiß, vielleicht müssen wir umplanen.

Die Lösung wäre dann auch: Geld
Für eine Stadtvilla und ein 2. Planungsgespräch.

Denn das hiesse wir müssten eine Stadtvilla bauen.
50cm Kniestock ist viel zu wenig.

Wir sind auch sonst ziemlich happy mit dem gestern geplanten Vio 300.
Ich habe auch noch nie von einem Vio als Stadtvilla gehört.

Warum eigentlich nicht? Würde sich doch mit seiner fast quadratischen Form fast noch besser eignen als ein Medley oder?
Können wir davon ausgehen, wenn wir nicht mit Kniestock bauen dürfen und zur Stadtvilla tendieren können wir uns die aktuellen Planungen und das Vio Konzept komplett abschmieren?

Mit Bravur und Medley sind wir nicht so recht warm geworden und haben uns nun ins Vio wie gestern geplant verliebt.


5) Weitere Dinge zum B-Plan --> Gauben.
Laut B-Plan sind keine Gauben erlaubt. Es gibt aber definitiv welche. Hier muss es also wohl auch Befreiungen gegeben haben.
Die Nachbarn (z.B. meine Schwiegereltern) wurden damals gefragt. Angeblich wurde der B-Plan deswegen auch geändert. Das ist aber aus unseren Unterlagen nicht ersichtlich.
Also wohl doch nur individuelle Befreiungen.
Wir wollen keine Gauben haben aber ein kleiner Hoffnungsschimmer auf Befreiungen in den anderen Punkten.

Als Dächer sind Sattel & Walmdächer erlaubt. Das wäre also in keiner unserer Optionen ein Problem.


Weiter gehts dann nach der Werbung :-)
von Vio300 BaWü
Fr 22. Apr 2016, 08:27
Forum: Dein Haus
Thema: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen
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Re: Wir bauen ein Vio 300 in Nordhessen

Unser Grundstück wurde viel später erst vermessen. Auch das Bodengutachten wurde erst nach Fertigstellung der Vorabzüge gemacht. Wegen der Hausposition.
Du beauftragst die Vermessung und der sagt dir was er alles dafür braucht.

Wir haben uns den Vermesser selbst rausgesucht. FH hat ein paar Vorschläge gemacht, einen davon haben wir dann genommen. (Vermessungsbüro Hölzel) Kann ich auch nur empfehlen. Schnell und unkompliziert. Wir haben auch eine Baulücke und brauchten einen Vermesser. Also dass man sich den nicht selbst aussuchen kann ist blödsinn. Auch das mit den Einheitspreisen glaube ich nicht so recht!!