Außenwand feucht, Ursache unbekannt

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Elphaba206
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von Elphaba206 » Mo 17. Jul 2017, 22:53

Entschuldige bitte, aber die Verantwortung erstmal von sich zu weisen wegen 5 Tage über der Gewährleistungszeit, ist ja wohl ein schlechter Scherz. :shock:

Wie hier schon mehrfach geschrieben, deutet sie Moosbildung ja auf einen zurückliegenden Schaden hin.

Halte uns da bitte wirklich auf dem Laufenden, wenn Fingerhaus dabei bliebe, wäre das ein hartes Stück.
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Casi
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von Casi » Mo 17. Jul 2017, 22:59

Wo sollen denn 50 Kubikmeter Wasser hin? Das muss doch irgendwo wieder rauslaufen. Das Haus ist ja soweit dicht und das Wasser müsste sich doch irgendwo herausdrücken. Ich würde mal eine Feuchtigkeitsmessung machen. Wenn FH hier die Gewährleistung-ist-abgelaufen-Karte zieht, dann ist das ja ein klares Zeichen. Mir würde es als Geschäftsführer von FH nicht gefallen, wenn mir meine verkauften Häuser absaufen. Nach 5 Jahren, Garantie hin oder her, kann es ja keine Messlatte für Qualität für FingerHaus sein. Aber ich bin gespannt, was jetzt wirklich ist....
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von BigNose82 » Di 18. Jul 2017, 06:05

Dicht in Bezug auf Wasser ist das Haus ja nicht. Die Dampfsperre ist mit Siga Primur o.ä. auf den Beton geklebt. An den Stellen wo die Verfärbungen am Sockel sind, wahrscheinlich nicht 100 %ig. Auf den Bildern 1164 und 1165 scheint doch der Sockel über breite Flächen feucht zu sein. Wenn man mal die ungefähr 50 m³ annimmt, dann sind das bei etwa 115 Tagen seit der letzten Ablesung Ende März, 18 l/h. Das sind knapp zwei Eimer Wasser, die pro Stunde über eine große Fläche an dem porösen Sockelputz herunterlaufen. Und davon läuft vermutlich ein Teil noch zwischen Dämmung und Bodenplatte. Da sieht man nichts fließen...

Emotionslos betrachtet passt die Aussage von FH erstmal in das allgemeine Bild. Haftungsausschluss (mit Ausnahme dessen was wirklich gewährleistet werden muss) ist eins der obersten Gebote. Es gibt leider diesen blöden Stichtag und man kann sich an drei Fingern abzählen, dass so ein Schaden mindestens fünfstellige Kosten nach sich zieht. Jede andere Aussage wäre aus Sicht von FH erstmal dumm.

Emotional betrachtet (da seh' ich mich auch eher :-)) bekommt man dann natürlich den mega Hals. Die Ursache ist ja nachweislich schon eher entstanden. Andererseits ists am Ende doch Hupe wer zahlt. Hauptsache der Schaden wird behoben.
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Sebastian
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von Sebastian » Di 18. Jul 2017, 09:12

BigNose82 hat geschrieben:Wenn man mal die ungefähr 50 m³ annimmt, dann sind das bei etwa 115 Tagen seit der letzten Ablesung Ende März, 18 l/h. Das sind knapp zwei Eimer Wasser, die pro Stunde über eine große Fläche an dem porösen Sockelputz herunterlaufen. Und davon läuft vermutlich ein Teil noch zwischen Dämmung und Bodenplatte. Da sieht man nichts fließen...
Auf der Wasseruhr sind verschiedene kleinere Rädchen, wenn ich nach denen gehe läuft :what2 ca. 1,5l/min :what2 weg...auch die Entkalkungsanlage läuft mehrfach am Tag! Adam Riese = 2160l/Tag...klingt irgendwie verdammt viel! Wenn ich unseren bisherigen Wasserverbrauch von ca. 120 m³/Jahr zu Grunde lege, dürfte ich in den letzten 3 Monaten seit Ablesung also ca. 30m³ selbst verbraucht haben, 70m³ wären also weggelaufen, Schadensereignis also möglicherweise vor ca. 32 Tagen...
BigNose82 hat geschrieben:Andererseits ists am Ende doch Hupe wer zahlt. Hauptsache der Schaden wird behoben.
Das sehe ich emotionslos auch so :engel

Aber am besten lässt man das spekulieren jetzt erstmal und wartet die kommenden Tage ab was die Ursache ist. Erst im Anschluss wird sich zeigen wer "Schuld" ist, und dann kann man weitere Schritte planen und einleiten...möglicherweise ist die WGV was die Zahlung der Kosten angeht auch weniger defensiv eingestellt weil es das tägliche Geschäft ist...
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von MarkL. » Di 18. Jul 2017, 09:15

Im Übrigen:
Gewährleistung soll ja nicht die Schäden abdecken die in einer gewissen Zeit passieren sondern die Mängel die bei Gefahrenübergang (Hausabnahme) vorlagen. Für die Mangelanzeige hat man nun 5 Jahre Zeit in der Hoffnung dass sich in der Zeit eventuelle nicht ersichtliche Mängel zeigen. Nicht jeder Schaden der am Haus entsteht muss damit ein Gewährleistungsschaden sein (auch wenn man davon ausgehen sollte, dass bei normaler Nutzung in den ersten 5 Jahren nix passieren sollte). Aus unternehmerischer Sicht kann ich Fingerhaus durchaus verstehen. Wobei ich an deren Stelle schon Hilfe in technischer Weise angeboten hätte.

Ich würde erstmal Ursachenforschung und Schadensbegrenzung machen.
Wenn es eine defekte Pressung war, kann man sich ja nochmal an Fingerhaus wenden.
Wichtig ist erst mal das der Fehler gefunden und beseitigt wird. Und wenn die Gebäudeversicherung signalisiert hat für den Schaden aufzukommen, ist ja schon mal klar das man es selbst nicht zahlen muss.

Ich wünsche euch starke Nerven und Geduld.

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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von BigNose82 » Di 18. Jul 2017, 09:20

Sebastian hat geschrieben:Aber am besten lässt man das spekulieren jetzt erstmal und wartet die kommenden Tage ab was die Ursache ist. Erst im Anschluss wird sich zeigen wer "Schuld" ist, und dann kann man weitere Schritte planen und einleiten...möglicherweise ist die WGV was die Zahlung der Kosten angeht auch weniger defensiv eingestellt weil es das tägliche Geschäft ist...
Das ist eine wirklich sehr gute Einstellung. Ich bin überzeugt, dass ihr nicht auf dem Schaden sitzen bleibt und auch zügig Maßnahmen zur Behebung anlaufen!
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von MarkL. » Di 18. Jul 2017, 09:21

MrWitchblade hat geschrieben:Wenn es beruhigt (mich würde es beruhigen) wenn heute Nacht alle geduscht sind, alle Zähne geputzt würde ich den Hauptwasserhahn zudrehen


Sehe ich ähnlich. Wenn ohne Verbraucher der Druck nachlässt ist die Wahrscheinlichkeit auch sehr hoch, dass eine Leckage vorliegt.

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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von b54 » Di 18. Jul 2017, 09:25

Hast Du denn mal den Hauptwasserhahn geschlossen und dann geschaut ob der Druck abfällt ?
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von BigNose82 » Di 18. Jul 2017, 09:27

Also bei 1,5 l/min kann man diesen Versuch, glaub ich, getrost überspringen :lol:
Einen defekten Spülkasten hast du ja wahrscheinlich selber schon ausgeschlossen, oder?
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von Sebastian » Di 18. Jul 2017, 09:30

b54 hat geschrieben:Hast Du denn mal den Hauptwasserhahn geschlossen und dann geschaut ob der Druck abfällt ?
Welcher Druck soll abfallen? Wenn ich den Haupthahn vor der Uhr zu mache, dreht sich nix mehr an der Uhr (logisch :D oder?)
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von Sebastian » Di 18. Jul 2017, 09:32

BigNose82 hat geschrieben: Einen defekten Spülkasten hast du ja wahrscheinlich selber schon ausgeschlossen, oder?
Alle Toiletten kontrolliert, ja...da läuft nix nach...im Übrigen ist definitiv Wasser im Sockel, wenn ich an den hellen Stellen mit dem Finger drauf drücke kommt Wasser raus :what
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von MarkL. » Di 18. Jul 2017, 09:34

Du hast ein Manometer in dem System hängen. Da steht der Druck im System drauf (z.b. 3 bar)
wenn das System Dicht ist wird der Druck gehalten.

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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von b54 » Di 18. Jul 2017, 09:34

Das er nichts mehr zählt ist schon klar, aber dann fällt zumindest der Druck ab, aber ich denke es ist ja ziemlich sicher, das ein Problem vorliegt. Allerdings sind 1,5 Liter die Minute auch eine Hausnummer.
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von Wilma » Di 18. Jul 2017, 09:35

Sebastian hat geschrieben:
b54 hat geschrieben:Hast Du denn mal den Hauptwasserhahn geschlossen und dann geschaut ob der Druck abfällt ?
Welcher Druck soll abfallen? ...
Der Wasserdruck in den Leitungen. Geliefert von deinem Versorger. :)
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Re: Außenwand feucht, Ursache unbekannt

Beitrag von BigNose82 » Di 18. Jul 2017, 09:37

Aber was soll das bringen? Es laufen 1,5 l/min außen am Sockel runter. Natürlich fällt der Druck, weil da irgendwo ein scheunentorgroßes Loch ist...
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