Ein NEO 465 bei Augsburg

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bobokoko
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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von bobokoko » Do 5. Dez 2019, 09:05

Nun ja, also für mich haben sich aus diesen Unterlagen immer nur die beiden Abstandmaße ergeben:
- Höhe: 15cm von UK Hauswand (Tropfkante) bis Kiesstreifen
- Breite: 40cm von Hauswand bis bspw. Tiefbord/Rasenkantenstein etc.
Was dann hinter den 40cm liegt ist doch eigentlich Rille meiner Auffassung nach

Bzgl. der Treppe ist es doch egal ob nun eine oder zwei Stufen. Letzten Endes ist doch die Selbe Fläche an der Huaswand bzw. dem Sockel "bedeckt". Und genau hierfür ist ja auch die werkseitige Abdichtung angebracht.

BigNose82
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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von BigNose82 » Do 5. Dez 2019, 09:16

@Armin
Tiefboard.
Ich sehe das so: Die Norm ist aaRdT. Mit ihr werden alle möglichen Gegebenheiten mit maximaler Sicherheit über den gesamten Geltungsbereich abgedeckt, ohne sich Gedanken machen zu müssen.
Nun wohnen wir aber in unserem eigenen Haus und nicht in einem riesen Mietshaus, für das diese Regeln ebenso gelten, sich aber jeder einen Dreck für alles andere als die eigene Wohnung schert.
Wenn ich wissentlich näher an die Tropfkante gehe, als es die FH-Norm oder die allgemeine Norm empfiehlt, muss ich auch Sorge dafür tragen, dass das Wasser weg kann. Das tue ich auch, weils mein Haus ist.

Wasser weg -> kein Schaden -> keine Probleme trotz Missachtung der normativen Empfehlung.
Schaden da -> kein Anspruch auf Hilfe weil Empfehlung missachtet

Da mittlerweile offenbar das Herangehen bis fast an die Tropfkante "normativ" (FH-Norm) erlaubt ist, spricht erst recht nichts dagegen, es so auszuführen.
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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von ArminT » Do 5. Dez 2019, 09:19

ja schon...
15cm von UK Hauswand (Tropfkante) bis Kiesstreifen
40cm von Hauswand bis bspw. Tiefbord/Rasenkantenstein etc

Nur.. macht das eben über Tiefbord Sinn.. ? und FH bzwl die DIN spricht ja von mind. 15cm.

kann das über die Zeit mit Laub und Schmutz verstopfen und ist dann ein ausreichender Abstand zur Tropfkante nicht mehr gegeben. ?
bzw. wenn es mal ordentlich schneit und 30 cm. Schnee liegen, macht das dann der Fassade nichts aus ?

Ich will ja nur auf Nummer sicher gehen.. nicht dass ich dann in ein paar Jahren ein Problem mit einer feuchten Fassade habe und Feuchtigkeit ins Holz gezogen ist..
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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von Shadow85 » Do 5. Dez 2019, 09:24

Ich würde mir auch nicht zu viele Gedanken machen, was für die Einhaltung der Norm besser ist, sondern das was du willst und dein Haus barrierefreier macht. Ich vermute mal, du willst bis ins hohe Alter in deinem Haus wohnen - da wird dein späteres ich Dir mal sehr dankbar sein, wenn es nur eine Stufe ist anstatt zwei.

Btw: wir haben auch nur eine Stufe, haben den Weg zum Haus aber ein bisschen ansteigen lassen.

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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von Shadow85 » Do 5. Dez 2019, 09:25

Naja, wenn 30cm Schnee liegt tut man ja eh Schneeräumen. Dann schipp ich halt kurz ums Haus rum ;)
Wie BigNose schon geschrieben hat - man muss und will sich ja ein bisschen um sein Haus kümmern. Aber sooo schnell dringt jetzt auch keine Feuchtigkeit in die Fassade ein. Auf den Fensterbrettern liegt ja auch Schnee...

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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von bobokoko » Do 5. Dez 2019, 09:44

ArminT hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 09:19
Nur.. macht das eben über Tiefbord Sinn.. ? und FH bzwl die DIN spricht ja von mind. 15cm.
Sinn, bezogen auf was?
Ich glaube, ich habe die eigentliche Frage überlesen :denk

Die FH-Norm spricht ja von bestimmten Abständen. Wie die letzten Endes eingehalten werden ist doch egal. Und wie die Vorredner schon schreiben, ist es ja zuletzt immer noch die eigene Entscheidung was man wie macht. Man sollte sich halt über die möglichen Folgen bewusst sein.
Hier ist ja die prägnante Stelle immer noch der Übergang von Sockel zur Hauswand, da hier die Feuchtigkeit ins Holz ziehen könnte.
Oder um welche Stelle geht es dir jetzt genau?

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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von ArminT » Do 5. Dez 2019, 10:09

@bobokoko

Die Frage mit dem Sinne hat sich langsam erübrigt..
ja es ging mir um den Übergang von Sockel zur Hauswand, dass hier keine Feuchtigkeit hochzieht..

hab einen Architekten im Bekanntenkreis der mir sogar 30 cm Abstand empfiehlt.. Dieser Architekt ist aber für die Stadt zuständig und muss daher wohl etwas vorsichtiger sein..
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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von ArminT » Fr 6. Dez 2019, 08:26

Wir haben gestern die Vorabzüge im Mein-Fingerhaus bekommen. Habe die gleich auf dem PDF mal grob überflogen.
Da waren so viele Fehler drin, dass ich sofort unsern Architekten angerufen habe.. :devil
Hab gleich gesagt, den Versand per Post können sie gleich stoppen..
Fast alle unsere Änderungen waren nicht drin.. War wohl ein Azubi als Zeichner dran gesessen..
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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von ThorstenR » So 8. Dez 2019, 16:40

@Armin, du kannst gerne mal bei uns vorbei kommen bzgl Tropfkante und Spritzschutz.
Wir bauten ein VIO 250 auf Bodenplatte mit zwei Erkern, LWZ 304, Somfy und KfW55
Hausstellung: 10.10.2016 -> Einzug: 28.01.2017 -> Erster im Neubaugebiet! ;)

Blog: http://vio250.tumblr.com/

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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von ArminT » Di 10. Dez 2019, 16:43

Das Thema Garage bringt uns ganz schon zum Nachdenken.

Ursprünglich hatten wir mit einer Doppelgarage (6×6 Meter) geplant. Dann kam aber recht schnell noch eine Werkstatt dahinter dazu. In Summe hatten wir dann die zulässigen 6×9 Meter.

Fingerhaus hat dann wieder eine Großraumgarage ins Spiel gebracht. Vor allem die Tatsache, dass das alles aus einer Hand kommt war interessant aber auch teurer. Aber auch, dass die Garage von Rekers, keinerlei Vorsprünge in den Wänden und auch keine Trennwände hat, sondern 9 Meter durchgängige Wand.

Bzgl. der Torfarbe gibt es nun auch unterschiedliche Meinungen. Angeblich soll man ab 2,8 Meter Torbreite keine dunklen Farben verwenden, weil sich dann das Tor bei Südausrichtung im Sommer etwas verziehen kann.

Andere sagen, dass man das mit Versteifungen verhindern kann…. hmmm.. ?? :denk
Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht ?

Unser Nachbar macht uns das Leben auch nicht leichter, da er eine Duplexgarage baut und daher -2,3 Meter tief geht..
Also benötigen wir wohl auch so ein tiefes Fundament.. Bedeutet extra Kosten..

Und dann muss man die Garage wohl auch noch mit dem Autokran setzen.. Nochmal extra kosten.

Summe über alles, hat sich die Garage zum Anfang fast verdoppelt. :what
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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von Shadow85 » Mi 11. Dez 2019, 09:28

Ja das war bei uns auch Thema, vor allem da wir eine Sonderlösung benötigten. Geplant war eine 6x7m Garage, aber FH hatte einen Fehler bei der Berechnung der Haushöhe gemacht, so dass wir nur noch eine 5,5m x 7m Garage bauen konnten. Bei Betongaragen muss diese Größe extra geschalt werden, so dass die Kosten (ohne Fundament) auf ca. 22k anstiegen.

Unsere jetzige Lösung: wir haben eine Holzständergarage, die deutlich günstiger gebaut werden konnte. Mit Fundamentplatte lagen wir bei ~19k. Wenn Du schon bei ThorstenR vorbei schaust, kannst auch gleich bei mir vorbei kommen ;)
Dann hat sich auch das Thema Autokran erledigt.

Auf ein anthrazitfarbenes Tor würde ich verzichten, wenn es auf der Südseite liegt. Jeder hat uns davon abgeraten, weil das Material sich extrem verziehen kann und du immer wieder Probleme damit haben kannst. Wenn ihr das unbedingt wollt, müsst ihr beim Garagenbauer auch gleich unterschreiben das es darauf keine Gewährleistung gibt und ihr mit Problemen bei Sonneneinstrahlung rechnen müsst (wir hatten das Anfangs nämlich auch überlegt).

Das mit eurem Nachbarn ist natürlich Blöd - aber warum solltet ihr deswegen Mehrkosten haben? Er muss ja nach dem Bau sicherstellen, dass der Boden wieder sauber verdichtet ist und ihr dürft dadurch keine Nachteile haben. Was soll er denn machen, wenn du vor ihm die Garage baust? Auch hier müssen die das Gelände bzw. deine Garage entsprechend abstützen. Darf man bei euch überhaupt eine Duplexgarage an die Grenze bauen?

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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von ArminT » Fr 20. Dez 2019, 09:29

evtl. wird es jetzt doch eine Doppelgarage mit Mittelwandaussparung.. aber ..

Schwingtor oder Sektionaltor ?
Sektionaltore sollen angeblich anfälliger sein.. und kosten natürlich mehr..
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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von ArminT » So 22. Dez 2019, 13:58

Hi,

Es gibt doch diese Holz Fassadenelemente, die man z.B. zwischen Fenstern oder ums Eck anbringen kann. so als optisches Designelement.

Hat da zufällig jemand Erfahrungen damit ?
Wie teuer sind die Dinger / qm?
Was ist darunter ? die normale Fassade und Holz kommt oben drauf ?

Danke und schon mal schöne Weihnachten
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Re: Ein NEO 465 bei Augsburg

Beitrag von ArminT » Mi 8. Jan 2020, 15:59

kann die Frage oben jemand beantworten ?
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