Gas vs. Wärmepumpe

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Wizard112
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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von Wizard112 » Do 18. Feb 2016, 15:57

Wir bauen ohne Keller, daher betrifft uns das dämmen wie du es beschrieben hast nicht.
Wir bauen ein Medley 3.0 300B, mit Zeltdach und LWZ 304.
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b54
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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von b54 » Do 18. Feb 2016, 16:00

Mit LWZ ist man bei dem Haus direkt bei KFW55. Ich kenne jetzt die Preise für eine separate Lüftung und Fußbodenheizung nicht, muss man dann halt individuell vergleichen. Ich würde nur keine Heizkörper nehmen.
Wir bauten ein Medley 3.0 200B mit 2,15 mtr Kniestock, LWZ 304,KFW 55 und KNX
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Wizard112
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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von Wizard112 » Do 18. Feb 2016, 16:06

Die Preise haben wir, allerdings ist das in der Gesamtsumme teurer als wenn ich jetzt die LWWP nehme.
Allerdings nehmen wir doch die Lüftung noch hinzu, daher tendiere ich dann eher zur LWZ 304.
Wir bauen ein Medley 3.0 300B, mit Zeltdach und LWZ 304.
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HB-NH2015
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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von HB-NH2015 » Do 18. Feb 2016, 17:23

b54 hat geschrieben:Mit LWZ ist man bei dem Haus direkt bei KFW55. Ich kenne jetzt die Preise für eine separate Lüftung und Fußbodenheizung nicht, muss man dann halt individuell vergleichen. Ich würde nur keine Heizkörper nehmen.
Kann man das so sagen?
Egal welches Haus man bei Fingerhaus ohne Keller baut ist man mit LWZ und der von Fingerhaus angebotenen Dachtreppe, Türen und Fenstern bei KfW55?

Also z.B. egal ob man ein Vio, ein Medley baut. Und auch wenn man 2-3 Fenster hinzufügt?
Oder Erker/Wintergarten?

Bei uns läufts ja eh auf Finanzierung nach dem 01.04. hinaus deshalb wären ggf. 100.000€ für 20 Jahre und gutem Zinssatz über KfW ein schönes Goodie.
Einschränken (Hausplanung) oder zusätzliche Investitionen (z.B. Solar) dafür in Kauf nehmen wollt ich aber nicht :-)
Vio 300 S130 in PLZ 34xxx
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Dez '15 Werksvertrag
Mrz '16 Vorbehaltausräumung
Mai '16 Planungsgespräch
Jun '16 Vorabzüge
Jul '16 Bauantrag
Okt '16 Bemusterung
Jan '17 Bodenplatte
Feb '17 Hausmontage
Apr '17 Endmontage

b54
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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von b54 » Do 18. Feb 2016, 17:41

Ich rede von einem Standardhaus ohne Keller und ohne Wintergarten, man kann das nicht so verallgemeinern.
Wir bauten ein Medley 3.0 200B mit 2,15 mtr Kniestock, LWZ 304,KFW 55 und KNX
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Wilma
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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von Wilma » Do 18. Feb 2016, 20:36

fingerhut hat geschrieben:Unverhältnismäßig würde ich nicht sagen. Aber die 2500 €, die es wieder zurückgibt werden kompett aufgefressen durch
- Dämmung unter Bodenplatte (im Treppenbereich)
- Dämmung über Bodenpatte (im Treppenbereich)
- Dämmung aller Kellerwände im Treppenbereich
- gedämmte Türen
Wir haben alle Massnahmen selbst durchgeführt und das hat es finanziell erträglich gemacht. Wenn ich temp. im gedämmten und ungedämmten Bereich vergleiche, sind da schon 3-4 Grad Unterschied, d.h. es scheint schon was zu bringen. Aber ohne KfW hätte ich die Zwischenwände nie und nimmer gedämmt und da stehen sich wirklich Aufwand und Nutzer in keinem Verhältnis gegenüber.
Wir haben Dämmung unter der gesamten Bodenplatte und an allen Außenwänden. Dazu Dämmung Treppenhaus gegen Kellerräume.
Hat trotzdem nicht für KfW55 gereicht. :denk
Medley 200+ /1,60m Kniestock/Fingerkeller/LWZ303i

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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von Karle » Do 18. Feb 2016, 20:57

komisch ... bei uns war KFW 55 trotz üppiger Verglasung kein Thema.

Gruß

Karl
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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von Melanie + Peer » Mo 22. Feb 2016, 12:25

Also, um das Thema Gas vs. WP noch mal aufzugreifen.

Bei uns war das damals - aufgrund eines WP-Spezial-Preises/Angebotes von Fingerhaus - mehr oder weniger Preisgleich zu Gas.

Bei (Erd)Gas hätten wir Aufpreis für die komplette Fußbodenheizung, Erdgasanschluss und Abgaskamin zahlen müssen. Kann sogar sein, dass noch der ein oder andere Punkt jetzt fehlt.
Mit dem damaligen Angebot gestaltete es sich demnach Preisgleich. Außerdem entfallen die zwei- bzw. jährlichen Schornsteinfegerkosten.

Wenn Fingerhaus das anbietet oder anbieten würde, würde ich heute zu einer Gaswärmepumpe tendieren. Dann entfällt auch die tägliche Abschaltung durch den Netzbetreiber und man könnte in Stoßzeiten mit Gas nachheizen (z.B. bei hohem Warmwasserbedarf) anstatt den Heizstab zu aktivieren (was wir nicht machen).
Mit freundlichen Grüßen

Melanie + Peer

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fingerhut
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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von fingerhut » Mo 22. Feb 2016, 15:10

Melanie + Peer hat geschrieben: Wenn Fingerhaus das anbietet oder anbieten würde, würde ich heute zu einer Gaswärmepumpe tendieren. Dann entfällt auch die tägliche Abschaltung durch den Netzbetreiber und man könnte in Stoßzeiten mit Gas nachheizen (z.B. bei hohem Warmwasserbedarf) anstatt den Heizstab zu aktivieren (was wir nicht machen).
Ich halte das für eine umweltpolitischen Marketinggag der Gasindustrie. Fossiler Brennstoff bliebt nun mal fossil. Die Abschlatung 2x täglich für 1 hr ist zwar nervig, wenn 3 Leute nacheinander duschen wollen, fällt aber ansonsten nicht ins Gewicht. Und den Heizstab muss man (wenn richtig eingestellt) fast nie bemühen. Und ist es ausnahmeweise doch mal der Fall, daß für 1 hr mit 3 kW geheizt wird, sind noch immer weniger als 1 €.
Würde mich freuen, wenn die Regierung ihr Pläne durchzieht und eine Abgabe auf fossile Brennstoffanlagen einführt. Dann werden die Karten hier neu gemischt: http://www.focus.de/immobilien/energies ... 95472.html

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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von Fremdbauer » Mo 22. Feb 2016, 15:45

Beim konkreten Beispiel unbedingt die Konditionen fuer die lokale Gasversorgung genau anschauen, wie lange ist man gebunden, welche Moeglichkeiten gibt es zu wechseln, etc. Ihr habt definitiv nicht die Freiheit, die ihr bei einem Erdgasanschluss habt, sondern wenn ueberhaupt nur die Wahl aus dem Gemeinschaftstank zum dort vorgegebenen Preis zu entnehmen (und zu hoffen, dass der Anbieter professionell genug ist um den Tank allzeit ausreichend gefuellt zu halten), und Alternativ die Anschaffung eines eigenen Tanks. Und auch beachten, dass die Geraete fuer Fluessiggas anders beduest werden muessen als fuer Erdgas... nicht das man da hinterher noch auf die Idee kommt sich das vergolden zu lassen, also wenn im Vertrag festhalten.

Melanie+Peer:
die Abschaltung muss man ja nicht nehmen, gibts auch nicht ueberall. Und Gas-Waermepumpe ist halt ein Exot, mit den normalen Waermepumpen kennt sich ja gefuehlt schon kaum einer der Monteure aus...

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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von Der-snert » Mo 22. Feb 2016, 20:07

Wir haben eine Gas-Heizung (Vitodens) mit Solar-Unterstützung für Brauchwasser (Kombi-Plus-Paket) in Verbindung mit der Comfoair350 (gab es als Aktion für 3.900,--).

Unsere Heizkosten für drei Personen von 37€ im Monat sind für uns ein Grund zu sagen: richtige Wahl :)
*wir wohnen im einen frei geplanten ex Vio302*
Astrid, Raphael, die Jungs und der Krähkäfer!

ANNZZ!!!

:-)

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Re: Gas vs. Wärmepumpe

Beitrag von Wilma » Mo 22. Feb 2016, 20:53

fingerhut hat geschrieben:...
Ich halte das für eine umweltpolitischen Marketinggag der Gasindustrie. Fossiler Brennstoff bliebt nun mal fossil. Die Abschlatung 2x täglich für 1 hr ist zwar nervig, wenn 3 Leute nacheinander duschen wollen, fällt aber ansonsten nicht ins Gewicht. Und den Heizstab muss man (wenn richtig eingestellt) fast nie bemühen. Und ist es ausnahmeweise doch mal der Fall, daß für 1 hr mit 3 kW geheizt wird, sind noch immer weniger als 1 €.
Würde mich freuen, wenn die Regierung ihr Pläne durchzieht und eine Abgabe auf fossile Brennstoffanlagen einführt. Dann werden die Karten hier neu gemischt: http://www.focus.de/immobilien/energies ... 95472.html
Eine Schwindelkampagne zum Abkassieren der Bürger.
70% des Strommixes in Deutschland kommen aus fossilen Energieträgern.
Da ist der "Ökostrom" aus Wasserkraft, der aus "Fossilstrom" in Pumpspeicherwerken veredelt wird, ebenso noch nicht dabei, wie die Wirkungsgrade von Kraftwerken und die Übertragungsverluste.
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