Fingerhaus BUS-System

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BigNose82
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von BigNose82 » Do 6. Apr 2017, 05:49

SURM17 hat geschrieben:Wie sieht es eigentlich mit dem Mehrspartenanschluß aus? Muss ich den für ein Busssystem einplanen? Hatte etwas in die Richtung gelesen,...
:lol: Den Artikel würde ich auch gerne mal lesen
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von b54 » Do 6. Apr 2017, 07:13

Ich wüsste nicht, was Du über den Mehrspartenanschluss nach draussen führen willst, was mit dem Bussystem zu tun haben könnte, maximal, wenn Du noch ein Leerrohr zur Garage legst, und dann da Strom, Netzwerk und Busleitung reinlegst. Das habe ich bei mir gemacht.
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von SURM17 » Do 6. Apr 2017, 14:20

Genau das hatte mich auch sehr verwirrt....wurde im KNX Forum (da habe ich diesen ominösen b54 auch gesehen) mit einer solchen Inbrunst behauptet, dass ich mein angelesenes Wissen komplett in Frage gestellt habe. Könnte ich jetzt verlinken, kopiere ich aber nur.

Zitat:
"15000 inkl. Elektriker, der alles zentral verlegt, kommt mir sehr, sehr sportlich vor. Wir haben es im Haus nicht übertrieben und nur für das Material etwa so viel ausgegeben (inkl. SAT und Netzwerk) und alles selbst verlegt, inkl. dem Bohren der Dosen und Eingipsen. Der Elektriker hat ausschließlich den Zählerschrank fertig angeliefert und angeschlossen und die Anmeldung durchgeführt.
Habt ihr den Mehrspartenanschluss für etwa 5000-6000€ einkalkuliert? Habe von vielen gehört, die das vergessen und dann große Augen bekommen haben. Unsere Rechnung beläuft sich ohne Telekom auf ca. 5700 unverschämte € - immerhin innerhalb der Kalkulation."

Vielleicht war das auch auf die Neubaukalkulation bezogen und nicht auf den KNX Teil...im Zweifel für den Angeklagten. :)
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von BigNose82 » Do 6. Apr 2017, 14:25

Das bezieht sich im Kontext hundertprozentig auf die Bauneben- und Hausanschlusskosten insgesamt und nicht auf die Verwendung eines Bussystems. Er schreibt ja zum Schluss auch dass er 5700 € ohne Telekom (vermutlich für die restlichen Hausanschlüsse) bezahlt hat.
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von SURM17 » Do 6. Apr 2017, 22:25

So wie es geschrieben ist, ist ein angedeuteter Zusammenhang aber nicht von der Hand zu weisen. :)

Die Kosten der Hausanschlüsse sind nicht Bestandteil meines Smart Home Budgets. Ich lese jetzt erstmal das Buch von Stefan Heinle und bin dann hoffentlich in 1100 Seiten schlauer.
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von Eagletim » Fr 7. Apr 2017, 09:03

Hallo zusammen,

unser Haus wird im Juli gestellt und wir werden von Fingerhaus eine minimal Installation machen lassen was Steckdosen angeht und Kabel dann selber legen zusätzlich. Jede Steckdose und jedes Rollo geht direkt in den HWR im Keller und wir zum Teil auf Aktoren gelegt.
Ich habe nun das komplette Equipment von Loxone gekauft und daheim schon alles verkabelt und schon zum größten Teil vorkonfiguriert. Ich muss sagen das ist selbt für jemanden, der sich nicht mit Programmierung auskennt wirklich simpel zu hinterlegen mit der von Loxone gebotenen Config.
Bewusst bin ich mir, dass diese Lösung nicht die kostengünstigste ist, allerdigs wollte ich alles aus einer Hand und deswegen habe ich entsprechend mich dazu entschieden das Geld zu investieren.
Momentan habe ich folgendes schon in die Config mit reingenommen und angeschlossen:
15x Tree Touch Schalter
9x Tree Stellantriebe
5x Tree Bewegungsmelder
Loxone Musikverser + Verstärker (4 Zonen + 2 Wirelesse getestet)
Loxone Intercom (Zutrittsanlage)

Habe dort schon intelligente Beschattung hinterlegt, Beleuchtung,intelligente Heizungssteuerung in Verbindung mit Rollos, Zutrittsanlage mit Sound via Musikserver, Bewegungsmelder und Aktivierung Sound und Licht, usw.

Muss sagen es macht echt Laune das zu hinterlegen und man hat auch einen guten Überblick.

Soweit meine Erfahrungen mit dem Loxone Equipment :-)

Gruß
Tim

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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von b54 » Fr 7. Apr 2017, 09:48

@SURM. soso, ich bin ominös ? ;) Wenn es um Hausanschlusskosten ging, war da sicher kein Bussystem im Budget, die kompletten HA-Kosten lagen bei mir bei dem genannten Betrag, aber erstens habe ich keine Mehrsparte, weil die Gemeinde das nicht wollte und 2. hätte mich die Mehrsparte ungefähr 1500 € Aufpreis gekostet.
Und ich bin mit den 15 K ungefähr hingekommen, bei meiner jetzigen Ausbaustufe. Wiegesagt der Text ist relativ aus der Unterhaltung gerissen und man darf den alleine so nicht stehen lassen :)
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von BigNose82 » Fr 7. Apr 2017, 10:11

Und mir ist gerade erst aufgefallen, dass es um einen Post von dir ging :lol: :lol:
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von b54 » Fr 7. Apr 2017, 10:14

Wenn man ein Bussystem hat und auch nur etwas selbermacht, landet man automatisch in dem Forum, von daher ist es nicht verwunderlich, das ich dort auch zu finden bin :)
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von SURM17 » Fr 7. Apr 2017, 18:08

BigNose82 hat geschrieben:Und mir ist gerade erst aufgefallen, dass es um einen Post von dir ging :lol: :lol:
Ich muss hier korrigieren, es ging nicht um einen Post von b54. Ich hatte ihn nur im KNX Forum entdeckt. Zwei b54 bei gleichem Vornamen hielt ich dann doch für unwahrscheinlich.

Der zitierte Post ist aber nicht aus dem Gesamtzusammenhang der Aussage gerissen. Habe das jetzt drei Mal gelesen, aber vielleicht denke ich auch zu langsam.... ;)

Ich habe aus unserer Planung noch einen Schaltaktor strommessend genommen b54, damit ich ggf. Logik einstellen kann für zB Waschmaschine etc. Bin dann mit 7 nicht dimmbaren Lampen und 18 schaltbaren Steckdosen bei 25 genutzten von 32 Kanälen gesamt. Eventuell sollte ich aber noch ein paar mehr als Backup nehmen.
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Beitrag von b54 » Fr 7. Apr 2017, 21:56

Ich würde noch nen 20er als Reserve nehmen. An Licht hast du gedacht ? Da brauchst du ja auch schaltkanäle
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von SURM17 » Sa 8. Apr 2017, 01:32

Werde 12 Dimmkanäle einsetzen, die muss ich doch nicht zusätzlich an Schaltkanäle hängen? Werde den Enertex LED Controller einsetzen. Der ist mir im Forum mehrfach empfohlen worden.

Die Schaltkanäle benötige ich dann doch nur noch für die 18 Steckdosen, 7 Lichtkreise, 1 Lichtkreis außen, 3 Bewegungsmelder außen und 6 Präsenzmelder. Mir sind also noch ein paar schaltbare Kanäle eingefallen. Das sind 35, also 2 x 20 und der 12er mit Strommessung reichen dann.
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von b54 » Mo 10. Apr 2017, 07:41

Die Enertex Controller habe ich auch im Einsatz :)
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von SURM17 » Mo 10. Apr 2017, 23:36

Und bist du zufrieden? Dimmleistung auch bis auf 0,xx % zufriedenstellend? Das KNX Forum macht mich gerade verrückt mit DALI. Ich soll doch DALI nehmen und dies und jenes. Ich will aber eigentlich nur zentral meine Hauptbeleuchtung steuern und vielleicht 3-4 RGBW Stripes....dafür extra DALI? Gibts da nichts unkomplizierteres?

Desto mehr ich lese, ob dort oder im Heinle, desto mehr Ideen kommen....1-Wire hat ja auch ein paar nette Funktionen bzw Einsatzmöglichkeiten. Hast du da etwas realisiert?
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Re: Fingerhaus BUS-System

Beitrag von BigNose82 » Di 11. Apr 2017, 06:49

Oh je, SURM, du bist in die Forenfalle getappt... Und wenn ich dir jetzt noch sage, dass mein Arbeitgeber vor gar nicht allzu langer Zeit eine neue Generation LED Treiber vorgestellt hat und du dir besser erstmal ein EvaluationBoard kaufst und damit deine Erfahrungen sammelst? Ich arbeite zwar nicht in der Controller- sondern in Leistungshalbleiter Sparte, aber auch hier geht es im Anfangsstadium neuer Projekte um Anforderungen, Anforderungen, Anforderungen. Wenn du als Entwickler nicht ganz genau weißt was du haben willst, erklärt dir jeder was du eigentlich brauchst. Daraus resultiert gnadenloses overengineering.
Du schreibst ja schon selber, dass du "eigentlich nur...".

Wenn Objekte industriell licht- und automatisierungstechnisch geplant werden, dann sitzen dort Leute, die den ganzen Tag nichts anderes machen. Sie haben Ideen und wissen vom Kunden genauestens was zu realisieren ist.
Ich kannte bei der Planung unseres Hauses die Anforderungen überhaupt noch nicht bis ins Detail. Garagentore, Beleuchtung, wetterabhängige Beschattungssteuerung, ein paar Sensortastenfelder an zentralen Punkten im Haus, schaltbare Steckdosen. Jo, das sollte schon drin sein. Aber wo überall? Ich bin Elektrotechniker, aber kein Hausautomatisierungsexperte/-planer. Also resultierte aus diesen Anforderungen eine Neue. Uneingeschränkt aufrüstbar sollte es sein, die im Alltag aufkommenden Wünsche sollten realisierbar sein. Ich habe mich am Markt umgesehen und "mein" System gefunden. Dieses stelle ich nicht mehr in Frage.

Mein Rat ist, geh nochmal einen Schritt zurück und definiere deine Anforderungen genauer. Wir haben hier teilweise Requirementdokumente, die bis auf die Aderendhülse spezifizieren wie eine Anlage realisiert werden muss. Aber du kannst offenbar noch nicht genau sagen was du eigentlich willst und wirst aus der Literatur und den Foren mit Ideen vollgebombt. "Desto mehr ich lese, [...], desto mehr Ideen kommen..."
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