Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

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dholly
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Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von dholly » Mi 27. Nov 2019, 11:30

Hi Alwin,
wie Shadow schon richtig sagt, denke ich auch, das ist zu schaffen. Wir werden in der Bemusterung je eine Brennstelle bemustern (auch für die Treppenspots) und von dort aus dann das Kabel selbst legen mit Schlaufen. Das muss natürlich passieren, bevor die Decken zu gemacht werden und da habe ich noch bisschen Respekt vor ;) Die Decken werden ja anscheinend 1 - 2 Tage nach Stellung geschlossen.
Ich denke ein guter Plan um dann schnell umzusetzen ist das A und O.
Man sollte sich natürlich merken, wo man die Kabel mit den Schlaufen gelegt hat und das Ganze richtig dokumentieren bzw. markieren, um dann später an der richtigen Stelle das Loch für den Spot zu bohren. Shadow, vielleicht kannst du hier mal deine genaue Vorgehensweise erläutern.
Ich möchte hier auch tatsächlich mit den "Paulmann Coins" arbeiten, da mir die vom Aufbau gut gefallen.
Schau auch mal hier in der "Technik" Rubrik. Da gibt es viel Infos dazu.

Des Weiteren möchte ich auch das LAN Kabel als Duplex Kabel im Haus selbst verlegen. Das soll sternförmig vom HWR aus geschehen. CAT 7 als Kabel. Im HWR steht mein Router, NAS, Patchfeld und PoE-Switch.
Ich denke hier ist es wichtig, die Auslässe für das Kabel/setzen der Dose in den einzelnen Räumen zu bemustern, damit hier dann die Löcher in den Wänden sind. Auch hier sollte verlegt sein, bevor die Decken zu sind nehme ich an.
Für die "IP Außenkamera" sollte der Auslass meines Wissens wegen der Außenwand mit bemustert werden.

Stromsteckdosen werden einfach bemustert und dann selbstständig erweitert. So mein Plan ;)
Wir bauen eine Doppelhaushälfte ohne Keller in KFW40+, PV mit Speicher, 1,30m Kniestock, LWZ 5S Plus und Kamin.

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Shadow85
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Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von Shadow85 » Mi 27. Nov 2019, 14:49

Ich habe mir vorher einen Plan gemacht, wo die Spots hinkommen sollen und dann deren Position ausgemessen. Für das Verlegen der Kabel in Schlaufen muss man ja nur die Position ungefähr wissen. Hier eignet sich ein handliches Lasermessgerät (z.B. von Bosch) für Abstände hervorragend, weil gerade bei großen Räumen wird es mit einem Meterstab schnell fummlig und ungenau. Sind die Schlaufen verlegt, kann die Decke drauf.

Ich habe die Löcher schon vor dem Verspachteln gebohrt, allerdings nach dem Estrich. So kann man evtl. Unschönheiten noch ausbessern. Um die späteren Bohrungen so genau wie möglich zu bekommen bzw. die Spots in einer sauberen Reihe zu haben, habe ich eine Schnur gespannt. Das ganz würde auch mit einem Laser gehen, war mir aber zu umständlich. So hatte ich schon mal die X-Achse. Die Y-Achse habe ich dann wieder ausgemessen. Da ich vorher die Position der Spots mit einem Stückchen Klebeband auf der Isolierwolle markiert habe, wusste ich nach dem Bohren gleich wie gut ich die Stelle wieder getroffen habe. Dann nach dem Kabel fischen und verdrahten.

Die Coins habe ich auch im OG und bin sehr zufrieden damit. Im EG habe ich normale GU10 Fassungen verbaut, so dass ich bei Leuchtmitteln flexibel bin.

Ich habe auch Duplex LAN Kabel in fast jeden Raum verlegt. Ist nicht schwer, allerdings herrscht Zeitdruck wenn FH die Decken macht. Das kann unter Umständen ziemlich schnell gehen, wenn Schilling schon am zweiten Tag da ist. Da wir die Decken selbst rauf gemacht haben, hatten wir kein Zeitlimit. Auf Bohrungen seitens FH bei der Bemusterung kann man verzichten, die kann man selber machen. Lochbohrer auf die Bohrmaschine / Akkuschrauber und los geht's. Im EG kommen die Kabel von der Decke runter, im OG vom Fußboden hoch. Schilling zeigt, wie´s genau geht. Auch kein Hexenwerk, muss bei Außenwänden nur wieder alles sauber verklebt werden. Und vorab Luftdichte Hohlraumdosen bestellen!

Den Tipp mit den Steckdosen kann ich auch empfehlen. Den Standard (5 Stück) im Raum verteilen und dann beliebig erweitern.

dholly
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Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von dholly » Mi 27. Nov 2019, 22:17

Ich habe mir vorher einen Plan gemacht, wo die Spots hinkommen sollen und dann deren Position ausgemessen. Für das Verlegen der Kabel in Schlaufen muss man ja nur die Position ungefähr wissen. Hier eignet sich ein handliches Lasermessgerät (z.B. von Bosch) für Abstände hervorragend, weil gerade bei großen Räumen wird es mit einem Meterstab schnell fummlig und ungenau. Sind die Schlaufen verlegt, kann die Decke drauf.
Alles klar. So ein Lasermessgerät wollte ich mir eh noch besorgen von Bosch Blau. ;)
Ich habe die Löcher schon vor dem Verspachteln gebohrt, allerdings nach dem Estrich. So kann man evtl. Unschönheiten noch ausbessern. Um die späteren Bohrungen so genau wie möglich zu bekommen bzw. die Spots in einer sauberen Reihe zu haben, habe ich eine Schnur gespannt. Das ganz würde auch mit einem Laser gehen, war mir aber zu umständlich. So hatte ich schon mal die X-Achse. Die Y-Achse habe ich dann wieder ausgemessen. Da ich vorher die Position der Spots mit einem Stückchen Klebeband auf der Isolierwolle markiert habe, wusste ich nach dem Bohren gleich wie gut ich die Stelle wieder getroffen habe. Dann nach dem Kabel fischen und verdrahten.
Vom zeitlichen Ablauf ist es so, dass erst der Estrich kommt und anschließend gespachtelt wird? Und dazwischen macht es dann Sinn, die Löcher zu bohren? Verspachteln machen wir nämlich auch nicht selber. Wird in Q2 von FH gemacht. Sorry für die Frage, aber ich bin da unwissend. ;)
Das mit dem Klebeband auf der Wolle ist eine gute Idee. Oder auch nicht. Am Schluss ärgert man sich, wenn es kein Treffer war. :lol:
Die Coins habe ich auch im OG und bin sehr zufrieden damit. Im EG habe ich normale GU10 Fassungen verbaut, so dass ich bei Leuchtmitteln flexibel bin.
Hier dachte ich, es macht Sinn überall die Paulmann Coins zu verbauen wegen dem Abstand. Aber wenn du sagst, die normale GU10 Fassung passt im EG auch, ist das zu überlegen. Wegen Dimmbarkeit usw. gibt es ja keine Nachteile? Wahrscheinlich auch deutlich günstiger. Hast du hier Abstandshalter wegen der Dämmung eingesetzt im EG?
Ich habe auch Duplex LAN Kabel in fast jeden Raum verlegt. Ist nicht schwer, allerdings herrscht Zeitdruck wenn FH die Decken macht. Das kann unter Umständen ziemlich schnell gehen, wenn Schilling schon am zweiten Tag da ist. Da wir die Decken selbst rauf gemacht haben, hatten wir kein Zeitlimit. Auf Bohrungen seitens FH bei der Bemusterung kann man verzichten, die kann man selber machen. Lochbohrer auf die Bohrmaschine / Akkuschrauber und los geht's. Im EG kommen die Kabel von der Decke runter, im OG vom Fußboden hoch. Schilling zeigt, wie´s genau geht. Auch kein Hexenwerk, muss bei Außenwänden nur wieder alles sauber verklebt werden. Und vorab Luftdichte Hohlraumdosen bestellen!
Das mit dem Zeitdruck ist mir bewusst. Deshalb möchte ich alles soweit vorbereiten und hoffe, dass Schilling etwas hilft. Die LAN-Kabel muss ich ja dann irgendwie durchfischen, nachdem ich mein Loch gebohrt habe? Die Gibsplatten sind ja bei Lieferung schon drauf. :(
Und bei den Außenwänden hast du dir dein LAN auch selbst gelegt?
Die Hohlraumdosen benötige ich ja für alle Dosen in der Wand? Also für Steckdosen (Erweiterung) und LAN-Dosen? Da kann ich gleich mal ein Sack bestellen ;)
Den Tipp mit den Steckdosen kann ich auch empfehlen. Den Standard (5 Stück) im Raum verteilen und dann beliebig erweitern.
Genau so wird's gemacht ;)
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Shadow85
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Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von Shadow85 » Do 28. Nov 2019, 07:45

Mir wurde damals empfohlen erst nach dem Estrich zu spachteln, weil die Feuchtigkeit die frische Spachtelmasse aufweichen kann. Ausnahme bildet hier der Technikraum hinter der Heizung, weil man da später nicht mehr hinkommt. Hier wird vor dem Aufbau der Heizung verspachtelt und gestrichen, dann kommt die Heizung und dann der Estrich.
Es gibt aber keine feste Vorschrift, ich glaube es gibt auch Leute hier im Forum die haben die Spot-Löcher vor dem Estrich schon gebohrt. Mir hat man davon abgeraten, weil dann die Feuchtigkeit in die Decke ziehen kann. Ob das wirklich ein Problem darstellt, kann ich nicht beurteilen - ich hab´s aber vermieden.

Ne im EG hast du in der Decke viel Luft, da ist alles voll mit Dämmung und es gibt keine Dampfsperre, die betrifft nur die äußere Gebäudehülle. Das mit den Abstandshaltern ist so eine "Streitfrage". Da man beim Hausbau in der Regel alles perfekt machen will, glaubt man diese Abstandshalter sind überaus wichtig. Es stellt sich beim Einbau allerdings heraus, das Zeug ist fummlig und unnötig (siehe diverse Threads). Ich habe alle vorab bestellten Abstandshalter bis auf einen zurückgeschickt. Man kann einfach ein Loch in die Dämmung drücken und ziehen, dann hat man genug Platz für den Spot. Den Abstandshalter den ich dennoch benötigt habe, drückt mir eine Zuluftleitung in der Decke etwas nach oben. Sonst hätte ich an die Stelle keinen Spot setzen können, und das hätte da echt dämlich ausgesehen.

Die Dimmbarkeit liegt ja an der verwendeten Lampe. Das hat mit GU10 Fassungen nichts zu tun. Von den Paulmann Coins gibt es auch dimmbare und nicht dimmbare.

Ja die LAN-Kabel muss man durchfischen, dafür gibt es Einziehwellen. Die von Kopp wird z.B. von Schilling verwendet. Die Gipsplatten sind in den Außenwänden nicht das Problem :D sondern die Dampfsperre. Aber im Bereich der Bohrung kommen deswegen Luftdichte Hohlraumdosen zum Einsatz, dann ist es hier wieder dicht. Tipp: die tieferen Hohlraumdosen für LAN verwenden, dann ist es später beim verkabeln und verbauen der LAN-Buchse nicht so fummlig.

Bei den Hohlraumdosen kann man sich auch streiten - mein Bauleiter sagte mir ich soll im ganzen Haus luftdichte verbauen, jedoch ist dies bei den Innenwänden eigentlich nicht notwendig. Hab es aber trotzdem gemacht, so waren alle vom gleichen Typ. Schilling / FH verwenden auch nur die Luftdichten Hohlraumdosen von Kaiser.

dholly
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Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von dholly » Do 28. Nov 2019, 22:50

Alles klar. Danke für die Infos.
Dann werde ich mit dem Bohren der Löcher für die Spots auch warten, bis der Estrich einigermaßen getrocknet ist.

Hast du dann den LAN-Anschluss an der Außenwand selbst gebohrt bzw. irgendwas vorbereiten lassen?
Das mit der Einziehwelle und den Dosen ist auch ein guter Hinweis. Das kann ja dann schon mal besorgt werden.

Von den Paulmann Coins werde ich jetzt dann mal welche zum testen bestellen. Welche Weiß-Version hast du hier eingesetzt?
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Alwin
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Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von Alwin » Fr 29. Nov 2019, 11:46

Danke auch für die Infos. Wieviel Spots hängt ihr den maximal an eine Zuleitung? Weiß jemand wieviel Platz man da mit Dampfbremse und im Eg hat? Wir bauen ja Bungalow mit Flachdach. Verläuft das Kabel dann innerhalb oder außerhalb der Dampfbremse? Wieviel Zeit hat man da ungefähr um die Kabel zu verlegen? Gibt es da Einwände seitens Fingerhaus wegen Gewährleistung oder Abnahme? Vg Alwin

Ralf Koch
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Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von Ralf Koch » Mo 9. Dez 2019, 16:27

Wie sieht es denn bei eurem zukünftigen Nachbarn aus? Bau der zeitgleich mit mit euch bzw. A mit Fingerhaus?

dholly
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Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von dholly » Di 10. Dez 2019, 22:55

Ralf Koch hat geschrieben:
Mo 9. Dez 2019, 16:27
Wie sieht es denn bei eurem zukünftigen Nachbarn aus? Bau der zeitgleich mit mit euch bzw. A mit Fingerhaus?
Hallo Ralf,
das ist tatsächlich noch offen. Fingerhaus ist hier einer von mehreren, welche bei unseren Nachbarn in Frage kommen.
Wichtig war für uns, dass die Nachbarn auch ohne Keller bauen. Sonst wäre es kompliziert mit der Stützung geworden.
Im Prinzip kann hier aber jeder sein eigenes Haus bauen. In grundlegenden Dingen wie Haushöhe, Fassadenfarbe oder Dachziegeln sollten wir uns absprechen. Ansonsten kann das Haus auch anders gestaltet und angeordnet sein. Hier ist die Gemeinde und der Bebauungsplan relativ flexibel veranlagt. Das Haus der Nachbarn wird je nach Entscheidung auch zeitversetzt zu unserem kommen. Wir sind hier aber permanent im Austausch.
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Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von chippi007 » Fr 28. Feb 2020, 22:22

Der Plan sieht gut aus, aber ich finde, die Küche ist zu klein. Ich hätte gerne eine große Küche.

TinoB
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Registriert: So 26. Jul 2020, 11:21

Re: Doppelhaushälfte ohne Keller mit 1,30m Kniestock in Bayern

Beitrag von TinoB » So 26. Jul 2020, 11:30

Ich habe auch einen Flur ohne Fenster, finde das im Flur nicht so wichtig. Hauptsache die anderen Zimmer sind hell.

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