Freigeplantes EFH mit Keller

Für alle die keinen Blog haben, aber trotzdem ihr Haus der großen weiten Welt vorstellen wollen
nixus_maximus
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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von nixus_maximus » Fr 19. Jun 2020, 08:54

Ja genau

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Shadow85
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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von Shadow85 » Fr 19. Jun 2020, 08:58

Jo bin da echt neidisch. Für die LWZ 304 gabs für uns 2018 gar keine Förderung, und SWWP war eben nicht machbar...
Naja ich tröste mich mit einer dennoch effizienten und günstigen Heizung ;)
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Reisegabel
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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von Reisegabel » Fr 19. Jun 2020, 16:44

BigNose82 hat geschrieben:
Fr 19. Jun 2020, 08:53
5000 € mehr incl. Erschließung der Quelle?
Ja, bei uns waren es 5000 € Aufpreis für die Vitocal 222 g inkl. Erdwärmebohrung.
Im Nachgang kam dann noch die Versicherung für die Bohrung von rund 250 € dazu und wir mussten in Hessen ein anderes Verpressmaterial nehmen, was auch noch mal 650 € waren.
Medley 3.0 100 mit 1,30m Kniestock, Keller, Erdwärme Vitocal 222-G, Lüftung Vitovent 330-F, PV-Anlage, KfW 40+

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Jadudada73
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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von Jadudada73 » Fr 19. Jun 2020, 22:20

Habe mal eine Vergleichsrechnung angestellt, ähnlich wie BigNose es schon gemacht hat. Die JAZ sind aus dem Internetrechner und die LW-WP pauschal um 2 abgewertet (grobe Annahme). Die LWZ 5 Plus hat nach 20 Jahren ein plus von knapp 2000 € gegenüber der Vitocal 222 (inklusive Bohrung). Da sie nun fast gleichermaßen gefördert werden und die Investition (die getilgt werden will) für die Vitocal einfach nochmal ein deutliches Plus sind (zumindest, wenn man eine Lüftung dazu haben will).
WerkVertrag KW 5/2020
ArchitektenGespräch KW 26/2020 ~ 3 Monate nach Ausräumung Rücktrittsrecht
Planungsprotokoll KW 46/2020 ~ 3 Monate nach AG
Vorabzüge KW 51/2020 ~ 6 Monate nach AG
Bauantrag gestellt KW 7/2021 ~ 1 Jahr nach WV
---Warten ---

BigNose82
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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von BigNose82 » Fr 19. Jun 2020, 22:36

Vielen Dank Jadudada73 - manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr :aufgeben
Natüüürlich - die KWL kommt beim Vergleich noch oben drauf.

@Reisegabel
War deine Rechnung mit oder ohne KWL?
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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von Reisegabel » Sa 20. Jun 2020, 08:04

@BigNose82 das ist alles ohne KWL gewesen. Diese wäre so oder so noch extra dazu gekommen. Hätte glaube auch noch mal rund 5000 € gekostet, und bei der Vitovent 7000 €.
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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von bobokoko » Mo 22. Jun 2020, 09:21

@reisegabel: wenn ich mir aber mal eure Verbräuche (Verbrauchsthread) anschaue, sind die auch nicht besser als die der LWZ hier im Forum. Im Gegenteil, sogar einiges höher.. :denk

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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von Reisegabel » Di 23. Jun 2020, 09:03

@bobokoko: ja das habe ich leider auch schon festgestellt. Allerdings hatte ich noch keine großen Einstellungen vorgenommen. Im Prinzip lief die Heizung auf der Einstellung von FH. Jetzt habe ich die Wassertemperatur etwas gesenkt, was schon mal was gebracht hat. Und im nächsten Winter werde ich noch die Heizung genauer einstellen.
Leider braucht meine Frau es ziemlich warm und badet gerne :-)
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TinoB
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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von TinoB » So 26. Jul 2020, 11:25

Der Grundriss sieht gut aus, wie lange wird der Bau etwa dauern?

Jadudada73
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Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von Jadudada73 » Di 4. Aug 2020, 19:52

Hallo TinoB,

entschuldige die späte Antwort. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass der Keller im 4. Quartal 2021 fertig wird. Danach wird das Haus direkt gestellt und Innenausbau soll etwa 3-4 Monate dauern. Zur Einordnung des aktuellen Ablaufs und Umfang der Auslastung von FH: Der Werkvertrag wurde 03/2020 bestätigt und das Rücktrittsrecht zur Finanzierung haben wir einen Monat später rausgenommen. Im Juni 2020 hatten wir das Architektengespräch, haben minimale Anpassungen am Grundriss gemacht und ein paar mehr Fenster hinzugenommen. Wir warten jetzt auf das Planungsprotokoll und danach auf die Vorabzüge. Die Bauantragsunterlagen sollen im März 2021 eingereicht werden (hier hat FH die Bearbeitung umgestellt und rechnet nun von Baubeginn anstatt alles von oben abzuarbeiten). Da hoffen wir im Moment auf einen früheren Termin, da wir sonst mit dem Abriss und der Baugenehmigung vermutlich zeitliche Probleme bekommen (wir wohnen noch auf dem gleichen Grundstück in einem alten Haus).

Viele Grüße
WerkVertrag KW 5/2020
ArchitektenGespräch KW 26/2020 ~ 3 Monate nach Ausräumung Rücktrittsrecht
Planungsprotokoll KW 46/2020 ~ 3 Monate nach AG
Vorabzüge KW 51/2020 ~ 6 Monate nach AG
Bauantrag gestellt KW 7/2021 ~ 1 Jahr nach WV
---Warten ---

Jadudada73
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Registriert: Mo 15. Jun 2020, 21:52

Re: Freigeplantes EFH mit Keller

Beitrag von Jadudada73 » Mo 5. Jul 2021, 16:56

Hallo zusammen,

jetzt kommt mal ein Update zu unserem Hausbau. Inzwischen ist viel passiert und jetzt überschlagen sich die Ereignisse und wir sind richtig am rotieren.
Im April kam, zwei Wochen zu spät für Baukindergeld, die Baugenehmigung - schade, dass vom Verkäufer damit geworben wurde und es schön gerechnet wurde. All unser Drängen und Erinnern hat leider nicht zu einer schnelleren Bearbeitung geführt - es sollten erst die vorgezogen werden, die auch Baukindergeld versprochen bekamen... Hmmm. Leider haben wir auch die BAFA Förderung, mit der ebenfalls geworben wurde, verloren. Das haben wir zu Beginn des Jahres mehr oder wenig durch Zufall rausbekommen. Beides ist sehr unschön, natürlich kann FH nicht die Förderseite beeinflussen, aber die Bearbeitungszeit schon.

Erfreulich war die schnelle Baugenehmigung (2 Monate) und die kurzfristige angesetzte Bemusterung, die wir Anfang Mai machen konnten, da jemand seinen Termin nicht wahrnehmen konnte. Das hat mit damals schwangerer Frau gut geklappt - trotz Corona - und hat auch Spaß gemacht. Endlich wurde auch ein ein halbes Jahr andauernder Kostenpunkt geklärt, der beim Wechsel von KfW 55 zu KfW 40 entstanden ist. Dort wurden uns fälschlich Kosten berechnet, die so nicht berechnet hätten werden dürfen. Dafür musste wir aber auch lange kämpfen und energisch nachhaken und unzählige Sachen prüfen.

Das Baustellengespräch hatten wir mit dem Kellerbauer Ende Mai, Tiefbauer konnten wir recht schnell auftreiben und dann kam die Hiobsbotschaft. Wir müssen den öffentlichen Gehweg öffnen und den Hang sichern und ebenso auf die vorhanden Kabel des lokalen Versorgers achten - unser Tiefbauer kann das nicht und wusste auch nicht, dass dies erforderlich ist - wir hatten nur das FH Standardleistungsverzeichnis an der Hand. Wir wurden erst mal mit der Aufgabe zurückgelassen das Problem zu lösen. Kellerbauer und Fingerhaus wollen/können hier nicht helfen. Jetzt müssen wir kurzfristig jemanden finden, der einen Berliner Verbau einbringen kann, damit sicher abgerissen werden kann und die Baugrube hergestellt werden kann. Kellerbau soll im September starten. Das wird ein Ding der Unmöglichkeit und wir wurden hier ziemlich im Regen stehen gelassen. Ebenso wurden die bereits von uns beauftragen Straßensperrungen, die FH übernehmen sollte, einseitig von FH zurückgezogen und wir müssen uns selber kümmern. Kampfmitteluntersuchung muss wegen vermehrter Bombenabwürfe in der Gegend - ohne konkreten Verdacht - natürlich auch gemacht werden - ein schöner Spaß, nicht.

Wir haben uns daher entschieden einen zusätzlichen, externen Bauleiter hinzuziehen, damit wir die Gewerke koordiniert kriegen und später den Bau abnehmen (zu viel mussten wir hier schon selber prüfen und nachfragen). Und wir suchen (kurzfristig, hahahaha) noch jemanden für den Verbau. Was wir allerdings überall zu hören ist, dass es die Planungsabteilung eigentlich hätte vorhersehen müssen, welche Problematik da entsteht. Es stand im Planungsprotokoll zwar ein kleiner nichtssagender Satz zur Hangabsicherung und Wiederherstellung von Gehwegen, der für uns Baulaien (damals) nicht wirklich zuzuordnen war. Hätten wir davon klarer und eher gewusst, dann hätten wir gezielt und frühzeitig Tiefbauer anfragen können, das wäre ja nicht schlimm gewesen. Dass wir jetzt erst im Baustellengespräch kurz vor knapp davon erfahren, ist sehr ärgerlich und dadurch rennen wir eigentlich in einen Zeitverzug hinein, der nicht von uns verschuldet wurde.

Mal sehen wie es weiterläuft. Im Moment macht es auf jeden Fall keinen Spaß. Das liegt natürlich nicht allein an FH und wäre sicherlich mit anderen Hausanbietern ebenso oder vielleicht sogar schlimmer geworden - schwierig sind die besonderen Gegebenheiten am Grundstück. Aber von den zufriedenen Bilderbuchbauherren*innen in den Werbeprospekten sind wir sehr, sehr weit entfernt.

Aktuelles Fazit. Bauen ist nicht so leicht, wie es manchmal scheint und wer direkt an öffentlichen Gehweg/Straße baut, der sollte sich frühzeitig um eine Klärung aufkommender Probleme kümmern.
WerkVertrag KW 5/2020
ArchitektenGespräch KW 26/2020 ~ 3 Monate nach Ausräumung Rücktrittsrecht
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Vorabzüge KW 51/2020 ~ 6 Monate nach AG
Bauantrag gestellt KW 7/2021 ~ 1 Jahr nach WV
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