Wie und wo seit Ihr versichert?

Alles rund um die Planung mit deinem FingerHaus
BigNose82
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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von BigNose82 » Fr 29. Jun 2018, 07:29

dto nur ohne die Bauleistung.
Freie Planung mit Keller auf Basis irgendeines Medleys
167 m², WiGa, 2,15 m Kniestock und Garagen im Keller
LWZ 304 Trend, nichts solares und kein Ofen
Automatisiert mit z-wave und dem HC2
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wosch87
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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von wosch87 » Fr 29. Jun 2018, 07:31

Wobei man die doch abschließen muss ;)

BigNose82
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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von BigNose82 » Fr 29. Jun 2018, 07:39

Ach ja... was man so alles "muss" im Leben :-)
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wosch87
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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von wosch87 » Fr 29. Jun 2018, 07:40

Und was man alles nicht braucht im Leben :D

Shadow85
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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von Shadow85 » Fr 29. Jun 2018, 08:07

Schließe mich Chk an, wir haben es genauso gemacht.

BigNose82
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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von BigNose82 » Fr 29. Jun 2018, 08:44

Was ich brauchte habe ich auch abgeschlossen. Die Bewertung der restlichen Risiken fiel dann bei der Projektgröße doch gegen die Bauleistung.
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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von wosch87 » Sa 30. Jun 2018, 07:42

Wir waren damals bei mehreren Versicherungen vorstellig: keiner wusste aus dem Kopf recht viel über die Bauleistung, alle meinten, nachdem sie sich die Leistungsbeschreibungen rausgesucht hatten, das braucht doch kein Bauherr, und einige Versicherungen bieten das nicht mal an.

Daher: da gebe ich dir recht!

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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von Julian89 » Sa 30. Jun 2018, 09:54

Es steht nun mal im Werkvertrag und ist Voraussetzung für die Hausstellung und stellt somit einen Vertragsbruch da , so viel zur Theorie 😃

Ich kenne aber zB auch einen Bauherren dem wurden Dachziegel zerstört und die Außeneinheit der Wärmepumpe umgeworfen und beschädigt. Er war wiederum froh dass er diese 200-300€ investiert hatte. Wie immer aber natürlich Ansichtssache.
Medley 400B — 1,60m Kniestock — Erker

07/17: Werkvertrag
09/17: Planungsgespräch
01/18: Vorabzüge
06/18: Bemusterung
07/18: Baugenehmigung
08/18: Ausführungspläne
09/18: Tiefbau/Bodenplatte
11/18: Hausmontage

Eingezogen seit 16.02.19

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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von Wilma » Sa 30. Jun 2018, 12:11

Hast du von Fingerhaus vor Vertragsunterzeichnung höchstens 6 Wochen alte beglaubigte Kopien über deren

Betriebshaftpflichtversicherung

Baugewährleistungsversicherung

Baufertigstellungsversicherung

Bauleistungsversicherung

eingefordert? ;)
Medley 200+ /1,60m Kniestock/Fingerkeller/LWZ303i

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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von GERWildcat » Sa 30. Jun 2018, 15:58

Nur ein Hinweis an alle die jetzt auf Ideen kommen:

Bitte prüft für euch selbst ob in eurem Fall eine entsprechende Versicherung Sinn macht. In unserem Fall ist die Bauleistungsversicherung nämlich durchaus sinnvoll, aufgrund örtlicher Begebenheiten. Hier Pauschal etwas abzuleiten könnte im Zweifelsfall teuer werden.

mfg
KW 30/2017 Werkvertrag
KW 11/2019 Einzug

Wir haben ein frei geplantes Architektenhaus gebaut auf erster Basis eines Neo 111. Wir könnten nicht glücklicher sein in unserem eigenen kleinen Haus.

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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von stevenprice » Mi 4. Jul 2018, 22:59

Wir haben die Bauleistungsversicherung wie viele hier bei der BGV abgeschlossen. Der Kosten gehen im "Grundrauschen" des Projekts nun wirklich unter und alles Andere ist nicht Vertragskonform. Ob man das Risiko eingehen möchte, kann ja jeder für sich entscheiden. FH hat bei uns die Bestätigung allerdings 2 Tage vor dem Stelltermin eingefordert...
Wir bauen ein VIO 300 mit Wintergarten und LWZ 304 Trend
Status: Eingezogen 12/17
Unseren Zeitplan findet ihr hier
Blog: http://www.myvioismyhome.wordpress.com

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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von GERWildcat » Do 5. Jul 2018, 17:03

Wir sind übrigens auch bei der BGV gelandet, auch bei der Gebäudeversicherung. Fingerhaus hat die Nachweise zusammen mit der Finanzierungsbestätigung zur Bemusterung verlangt.
KW 30/2017 Werkvertrag
KW 11/2019 Einzug

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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von BigNose82 » Fr 6. Jul 2018, 06:36

Mal ganz allgemein gefragt... Darf denn ein Vertragspartner einfach erstmal wild ins Blaue Forderungen aufstellen? Also was passiert wenns hart auf hart kommt? Und damit meine ich nicht was passiert wenn ein Schaden eintritt, sondern wenn der andere Vertragspartner sich weigert und die Sache dann eskaliert?

Was wäre, wenn im WV stehen würde, dass die Bauherrenschaft am Stelltag uneingeschränkt in rosa Shorts anwesend zu sein hätte? Gemäß der Argumentation hier, wäre es also Vertragsbruch wenn man dann nicht anwesend ist.

Ein anderes Beispiel ist die immer wieder aufpoppende Diskussion um den Ringerder oder den BlowerDoor Test. Für den Ringerder besteht allenfalls eine Nachweispflicht vom Betreiber zum EVU, nicht aber vom Betreiber zum Bauträger. Der BDT ist Bedingung für die KFW, nicht aber für den Energieausweis allgemein.

Die übergeordnete Frage ist also, wie viel der eine Vertrgaspartner zu Lasten des anderen pauschal fordern darf, damit auf seiner Seite alles möglichst Risikolos abläuft?
Und konkret hier: Welchen Nutzen hat Finger durch eine abgeschlossene Bauleistungsversicherung des Bauherrn?
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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von GERWildcat » Fr 6. Jul 2018, 07:38

Alles was offensichtlich quatsch ist, ist unwirksam. Die Rechtsprechung ist da ziemlich geradlinig wenns um rosa Shorts geht. Fingerhaus ist als Gesamtdienstleister verpflichtet seine Kunden über alle relevanten Risiken aufzuklären. Um das zu gewährleisten müsste FH entweder Versicherungsvertreter einstellen, die den Kunden dann die entsprechenden Risiken und deren Absicherung erklären, oder pauschal einen umfassenden Versicherungsschutz verlangen, der alle Möglichkeiten erschlägt.

Vertragsrechtlich wird es wohl so aussehen, dass der restliche Vertrag nicht betroffen sein wird, wenn da eine Versicherung fehlt. Umgekehrt ist FH eben dann genau nicht mehr in der Haftung, sollte ein Schadensfall eintreten.

Übersetzt heißt das wohl: Hat FH nichts zum Thema Versicherungen gesagt und die Baugrube stürzt ein, wäre FH in der Haftung, da sie als Gesamtdienstleister nicht auf das Risiko hingewiesen haben. Haben sie eine Bauleistungsversicherung verlangt, und der Bauherr hat wissentlich darauf verzichtet ist es das Problem des Bauherrn. Vorausgesetzt der Tiefbauer hat seine Arbeit richtig gemacht und die Ursache liegt nicht bei ihm. (Ich meine mich so zu erinnern, dass die Beratungspflicht irgendwo im HGB drinsteht)

Das wäre mein persönliches Verständnis für diese Dinge. Ohne Anspruch auf Richtigkeit.

mfg
KW 30/2017 Werkvertrag
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Re: Wie und wo seit Ihr versichert?

Beitrag von Shadow85 » Fr 6. Jul 2018, 09:37

FH nimmt die Bauleistungsversicherung mit rein, damit sie von ihrer Seite aus abgesichert sind und kein Risiko eingehen. Kommt es zu einem Schaden am Bau, wird das Vorgehen wohl immer ähnlich sein: Bauherr erkennt Schaden, Gutachter wird eingeholt. Wenn Verursacher nicht zweifelsfrei identifiziert werden kann --> Anwalt und ggf. Klage. Eine Bauleistungsversicherung springt eben bei gewissen Schäden ein, somit wird Bauherr und auch FH entlastet und eine Eskalation kann vermieden werden.

Wäre ich ein Bauträger, ich würde es wohl nicht anders machen bei +700 Häuser im Jahr. Da kann einfach mal was passieren.

Ich denke man kann die Bauleistungsversicherung vor Vertragsunterzeichnung mit Sicherheit diskutieren - wie hoch der Erfolg dabei ist bleibt fraglich. Wenn der Werksvertrag unterzeichnet wurde - inkl. der Klausel der Versicherungen - kann Dir nur ein qualifizierter Anwalt Rat geben, welche Folgen eine nicht Einhaltung nach sich ziehen kann.
Man bedenke: nur weil FH die Bauleistungsversicherung evtl. nicht mit aller Gewalt fordert, halte ich mich dennoch nicht an die Vertragsvereinbarungen - was im Schadensfall durchaus zu Nachteilen des Bauherren führen kann.

Es ist halt alles ein Risikospiel - wenn ich es nicht abschließe und es keinen Schaden gibt, dann hab ich auch mit keinen Folgen zu rechnen.


Wenn in einem Vertrag utopische unbegründete Forderungen stehen - ich nehme als Beispiel jetzt mal die rosa Shorts :D - dann ist das mit aller Wahrscheinlichkeit nichtig. Dem Vergleich mit Ringerder und BDT kann ich jetzt nicht ganz folgen, weil diese im Werksvertrag - soweit ich mich Erinnern kann - nicht erwähnt werden. Wer es genau wissen will, muss sich juristischen Rat einholen - alles andere ist Spekulation.

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