Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Alles rund um die Planung mit deinem FingerHaus
stevenprice
-Moderator-
Beiträge: 1228
Registriert: Mi 8. Jun 2016, 13:31

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von stevenprice » Sa 10. Jun 2017, 14:00

Klar kann das schneller gehen, wenn FH nicht so ausgelastet wäre, aber die ganze Thematik steht und fällt doch mit dem Verkäufer. Uns wurden letztes Jahr 12 Monate ab Vorbehaltsausräumung genannt, wenn alles nach Plan läuft, sind es nun sogar "nur" 11. Wenn nach einer solchen Aussage des Verkäufers aber 15 Monate daraus geworden wären, würde ich auch keine Freudentänze aufführen.
Wichtiger ist m.E. aber, dass die Qualität nicht leidet und da hat FH augenscheinlich aktuell ein großes Ressourcen-Problem was die Bauleitung angeht.
Wir bauen ein VIO 300 mit Wintergarten und LWZ 304 Trend
Status: Eingezogen 12/17
Unseren Zeitplan findet ihr hier
Blog: http://www.myvioismyhome.wordpress.com

DOM99
Geselle
Beiträge: 135
Registriert: Mi 18. Jun 2014, 18:53

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von DOM99 » Sa 10. Jun 2017, 14:16

Elphaba206 hat geschrieben:Also für uns waren das

- Haus selbst steht binnen 2 Tage
- Ausbau in der Regel nach 3 Monaten fertig
- Fertighäuser höhere Dichtigkeit, kfw Standards leichter zu erreichen
- Holz als Baustoff
Holz als Baustoff ist nicht unbedingt ein Vorteil... Die Hausstellung innerhalb von 2-4 Tagen ist natürlich ein Unterschied. Ob es ein Vorteil ist, weiß ich nicht. Wenn es langsamer geht, kann man die Handwerker besser kontrollieren. DerBau der Teile in einer trockenen Halle hatte sich bei uns nach Stellung auch erledigt. Es hat so geregnet, daß es von der Decke tropfte und bereits durchnässte Dämmungausgetauscht werden musste. Der Ausbau hat bei den Nachbarn auch nicht länger gedauert und die haben die gleichen kfw-Standards eingehalten.

Es bleibt eigentlich nur die bei gleichen Dämmwerten dünnere Aussenwand und somit höhere Grundfläche bei gleichen Aussenmassen. Dagegen ist die Geräuschkulisse besser im Massivbau und die Belastungsmöglichkeit der Betondecke.

b54
-Moderator-
Beiträge: 3837
Registriert: Fr 21. Aug 2015, 13:24

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von b54 » So 11. Jun 2017, 06:37

@Dom99, war denn die Bauziet für dich das einzige Kriterium sich für ein Holzständerhaus zu entscheiden ? Es liest sich nicht so, als wärst Du von der Bauart überzeugt. Und Geräuschkulisse im Massivbau ist immer so ein Thema, ich habe auch schon alles gesehen und gehört. Von super bis geht garnicht. Wir waren bei Freunden in einer massiv gebauten Doppelhaushälfte, was ich da an Geräuschen aus dem Nachbarhaus gehört hab, habe ich mich gefragt ob da überhaupt eine Wand zwischen ist.
Wir bauten ein Medley 3.0 200B mit 2,15 mtr Kniestock, LWZ 304,KFW 55 und KNX
Status: Eingezogen !!! 03.12.2016
Unser Haus

DOM99
Geselle
Beiträge: 135
Registriert: Mi 18. Jun 2014, 18:53

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von DOM99 » So 11. Jun 2017, 11:29

Nein. Wir hatten auch am Anfang andere Kriterien, die sich aber relativiert haben. Wir sahen die

- schnellere Fertigstellungszeit -> hatte sich bei uns durch Verschiebung erledigt
- trockene und warme Herstellung -> durch die Verschiebung war unser Stelltermin im Januar und nicht mehr im August, da hat es eben so geregnet, daß Dämmung ausgetauscht werden mußte, weil sie völlig durchnässt war und Pfützen im Haus standen
- Nachhaltigkeit von Holz als Baustoff -> jetzt kennen wir aber auch die Probleme
- leichteres Einhalten von kfw-Standards -> war bei unseren Nachbarn auch kein Problem
- höhere Qualität durch standardisierte Herstellung -> Wasserschaden
- alles aus einer Hand -> Stelltrupp: Subunternehmer, Installateur: Subunternehmer, FH-Elektriker: Subunternehmer, Wasserschadenbeseitiger: Subunternehmer mit Subunternehmer

Die Geräuschkulisse ist nicht so schlecht, aber doch schlechter als bei den Nachbarn. Die Gipskartondecke würde ich im Nachhinein auch gegen eine "richtige" tauschen wollen. Wir waren durch die Tragkraft der Wände wohl abgelenkt. Wenn man etwas an der Decke befestigen möchte, was man vorher nicht im Kopf hatte, ist es schon schwieriger.

Ich bin nicht total unzufrieden, aber sehe einige Dinge mittlerweile aus einer anderen Sicht. Wenn wir nochmal bauen würden, dann wird es wohl eher ein Massivhaus.

Benutzeravatar
Casi
Stararchitekt
Beiträge: 1562
Registriert: Di 26. Jan 2016, 15:21
Wohnort: Velbert NRW

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von Casi » Mo 12. Jun 2017, 09:26

Dominik, Ich verstehe Dich und würde dem gegenüber auch eine andere Meinung und wahrscheinlich auch einen anderen Blickwinkel bekommen, wenn mir das gleiche passiert wäre. Das was bei Euch passiert ist, wünscht man niemanden. Für uns war von Anfang an klar, dass wir ein Fertighaus bauen möchten. Das Raumklima ist doch etwas völlig anderes. Wenn ich in den massiv gebauten Neubau der Nachbarn gehe und alleine den Neubaugeruch des Estrichs und des Putzes rieche und dann in unser Haus komme, dann habe ich das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Der Estrich und der Putz stinken so was von chemisch und die Feuchtigkeit jetzt nach der Estrichtrocknung ist immer noch durch den Putz vakant. Wahrscheinlich kommt das durch diese Trocknungsbeschleuniger (Additive). Sicherlich wird auch ein Massivhaus irgendwann trocken sein, aber ein aus Holz gebautes Haus ist dann für uns persönlich doch etwas anderes. Bei uns war nie eine kürzere Bauzeit ein Parameter um sich für die Bauweise zu entscheiden, sondern eine Ideologie. Nachhaltigkeit und Ökologie waren uns da wichtiger.
Vio 221 in Neviges, KFW 40 Plus, Erdwärme, Zehnder 350D

Bauantrag: 20.09. Bemusterung: 26.-27.10. Ausführungspläne: 15.12. Baugenehmigung 02.02. Bodenplatte:10.03., Hausstellung: 06.04.2017
!!Eingezogen am 30.07.2017!!

Carsten & Sandra

caphiwe
Ingenieur
Beiträge: 353
Registriert: So 30. Okt 2016, 10:32

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von caphiwe » Mo 12. Jun 2017, 10:11

Casi hat geschrieben:Dominik, Ich verstehe Dich und würde dem gegenüber auch eine andere Meinung und wahrscheinlich auch einen anderen Blickwinkel bekommen, wenn mir das gleiche passiert wäre. Das was bei Euch passiert ist, wünscht man niemanden. Für uns war von Anfang an klar, dass wir ein Fertighaus bauen möchten. Das Raumklima ist doch etwas völlig anderes. Wenn ich in den massiv gebauten Neubau der Nachbarn gehe und alleine den Neubaugeruch des Estrichs und des Putzes rieche und dann in unser Haus komme, dann habe ich das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Der Estrich und der Putz stinken so was von chemisch und die Feuchtigkeit jetzt nach der Estrichtrocknung ist immer noch durch den Putz vakant. Wahrscheinlich kommt das durch diese Trocknungsbeschleuniger (Additive). Sicherlich wird auch ein Massivhaus irgendwann trocken sein, aber ein aus Holz gebautes Haus ist dann für uns persönlich doch etwas anderes. Bei uns war nie eine kürzere Bauzeit ein Parameter um sich für die Bauweise zu entscheiden, sondern eine Ideologie. Nachhaltigkeit und Ökologie waren uns da wichtiger.
Bei der Ökologie stimme ich dir teilweise zu: FH hat hier noch Verbesserungsbedarf hat: Warum packt man hier immer noch Styropor statt Holzfaserdämmung auf die Wand? Das war so ein Punkt bei dem ich lieber eine andere Lösung gehabt hätte (z.B. bei Rensch mach die Wand einen deutlich "nachhaltigeren" Eindruck). Aber man muss halt immer abwägen. Ich hätte hier dann wenn es möglich gewesen wäre sogar einen Aufpreis bezahlt.

Benutzeravatar
Casi
Stararchitekt
Beiträge: 1562
Registriert: Di 26. Jan 2016, 15:21
Wohnort: Velbert NRW

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von Casi » Mo 12. Jun 2017, 10:29

Das ist genau der Punkt, den wir auch als Verbesserung sehen würden. Wir hätten gerne eine Holzfaserdämmung gehabt.
Vio 221 in Neviges, KFW 40 Plus, Erdwärme, Zehnder 350D

Bauantrag: 20.09. Bemusterung: 26.-27.10. Ausführungspläne: 15.12. Baugenehmigung 02.02. Bodenplatte:10.03., Hausstellung: 06.04.2017
!!Eingezogen am 30.07.2017!!

Carsten & Sandra

Benutzeravatar
Vio300 BaWü
Stararchitekt
Beiträge: 1482
Registriert: Mo 2. Mär 2015, 10:26

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von Vio300 BaWü » Mo 12. Jun 2017, 12:52

caphiwe hat geschrieben:
JonasBeye hat geschrieben:Und den Bemusterungs Termin bekommt man so 4-6 Wochen vorher mitgeteilt, da es sich nur um 2 Tage handelt, war das für uns auch kein Problem. Sobald der Bemusterungstermin steht, wird auch der Zeitplan mit KW gefüttert und man kann gut planen.
Bei uns leider schon. Meine Frau ist an die Ferien gebunden und müsste meinen Urlaub eigentlich schon längst geplant haben. Sorry, aber so ein Termin muss spätestens mit Erstellung des Bauantrags stehen. Insbesondere wenn es nichts besonderes gibt. Der Bauantrag ist fertig, es gibt einen Bebauungsplan & keine Befreiungsanträge oder ähnliches. Eigentlich muss so ein Termin schon Monate vorher geplant werden können.
Die Bemusterung ist Monate vor Hausstellung. Ab da gibt es dann auch weitere Termine wie Hausstellung etc. mit Angabe der KW.
Sorry, ich kann verstehen dass ihr ungeduldig seid, war ich auch. Aaaaber: Wer weiß schon wie lange es bis zu Eurer Baugenehmigung dauert? Wenn sich da was verzögert, muss FH nicht nur Euren Termin umplanen. Fragt doch mal nett beim Kundenbetreuuer nach, wann die Bemusterung ca. geplant ist (welcher Monat)

Nicht immer gleich toben. Es bauen im Moment nun mal viele Leute, da dauert es. Nicht nur bei FH. Weberhaus hatte sogar 2015 als wir gebaut haben schon 15 Monate Lieferzeit! :aufgeben

Der Verkäufer kann nur eine ungefähre Zeit sagen. Er ist nicht mit der Terminplanung beschäftigt. Oft rutscht man im Laufe der Zeit noch nach vorne.
Vio322 mit WiGa, Somfy und Keller

Haus steht!

Benutzeravatar
Vio300 BaWü
Stararchitekt
Beiträge: 1482
Registriert: Mo 2. Mär 2015, 10:26

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von Vio300 BaWü » Mo 12. Jun 2017, 12:59

DOM99 hat geschrieben:Nein. Wir hatten auch am Anfang andere Kriterien, die sich aber relativiert haben. Wir sahen die


- alles aus einer Hand -> Stelltrupp: Subunternehmer, Installateur: Subunternehmer, FH-Elektriker: Subunternehmer, Wasserschadenbeseitiger: Subunternehmer mit Subunternehmer

Ich bin nicht total unzufrieden, aber sehe einige Dinge mittlerweile aus einer anderen Sicht. Wenn wir nochmal bauen würden, dann wird es wohl eher ein Massivhaus.
Da kannst du aber froh sein dass du dich da um nichts kümmern musstest und niemand hinterherlaufen wegen der Gewerke. Ich habe in meinem Umfeld einige Massivbauten erlebt in der letzten Zeit. Was da mit den versch. Gewerken abgelaufen ist, lässt einem die Haare ausfallen. Von 3x falsche Fenster, schlampige Fliesenleger, oder ein Bauunternehmer der einen Baustopp verhängt weil man sich darüber beschwert, dass er die falschen Baumaterialien bestellt/einbauen lässt. Oder für ALLES Vorkasse will und sonst nicht weiter baut...

Einen Wasserschaden im Keller hatten wir auch. Den aber nicht FH, sondern die Estrichfirma verursachat hat. Neuer Estrich im Keller, wochenlang Bautrockner die vom Kellerflur bis ins Schlafzimmer zu hören waren... Austausch der Innenwände im Keller..
Vio322 mit WiGa, Somfy und Keller

Haus steht!

DOM99
Geselle
Beiträge: 135
Registriert: Mi 18. Jun 2014, 18:53

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von DOM99 » Mo 12. Jun 2017, 13:45

Na ja, den Installateur hätte ich wohl koordiniert bekommen. Auf den Schilling hätten wir gerne verzichtet und nur unseren Elektriker arbeiten lassen und Fliesenleger, Maler, Parkettleger und Sanitärfirma haben wir ja eh koordiniert.
Und beim Wasserschaden hat FH gefühlt nur die eigenen Leute koordiniert. Die restliche Kommunikation mit dem Sachverständigen, der Baubiologin, der Trocknungsfirma und ihrem Subunternehmer haben wir übernommen. Inklusive meistens die Arbeiter reingelassen, obwohl das eigentlich die Arbeit des Bauleiters war, zumindest war das so vereinbart.

Bei uns ist die Sichtweise anders herum. Meine Nachbarn schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie an unser Haus denken. Bei denen hat es gut geklappt....

caphiwe
Ingenieur
Beiträge: 353
Registriert: So 30. Okt 2016, 10:32

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von caphiwe » Mo 12. Jun 2017, 14:03

Vio300 BaWü hat geschrieben:
caphiwe hat geschrieben:
JonasBeye hat geschrieben:
Die Bemusterung ist Monate vor Hausstellung. Ab da gibt es dann auch weitere Termine wie Hausstellung etc. mit Angabe der KW.
Sorry, ich kann verstehen dass ihr ungeduldig seid, war ich auch. Aaaaber: Wer weiß schon wie lange es bis zu Eurer Baugenehmigung dauert? Wenn sich da was verzögert, muss FH nicht nur Euren Termin umplanen. Fragt doch mal nett beim Kundenbetreuuer nach, wann die Bemusterung ca. geplant ist (welcher Monat)

Nicht immer gleich toben. Es bauen im Moment nun mal viele Leute, da dauert es. Nicht nur bei FH. Weberhaus hatte sogar 2015 als wir gebaut haben schon 15 Monate Lieferzeit! :aufgeben

Der Verkäufer kann nur eine ungefähre Zeit sagen. Er ist nicht mit der Terminplanung beschäftigt. Oft rutscht man im Laufe der Zeit noch nach vorne.

Darum geht's aber ja nicht! Es geht um Verlässlichkeit. Wenn uns FH letzten Oktober gesagt hätte dass es aktuell 14-15 Monate nur bis zur Hausstellung dauert hätten wir eventuell woanders unterschrieben oder halt bewusst die Mehrkosten in Kauf genommen. Es war immer von einem Jahr ab Ausräumung die Rede. Ich finde es gehört sich einfach nicht Zeitangaben wider besseren Wissens der Auftragslage zu kommunizieren. Gerade im B2C-Geschäft. Und dann sollte man nicht immer häppchenweise damit rausrücken. FH verdient an jedem Haus im Schnitt fast 20 TEUR (nach Jahresabschluss 2015). Dann muss man den Kunden auch etwas entgegenkommen.

Und das mit dem Vorrücken war einmal...bei uns steht die Bemusterung jetzt fest und die Hausstellung KW5/18...sprich noch 8 Monate und somit 14 Monate nach Ausräumung. Da wird sich nicht mehr wirklich was tun.

BigNose82
-Moderator-
Beiträge: 4122
Registriert: Fr 31. Jul 2015, 17:40
Wohnort: Arnsberg

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von BigNose82 » Mo 12. Jun 2017, 14:19

DOM99 hat geschrieben:Bei uns ist die Sichtweise anders herum. Meine Nachbarn schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie an unser Haus denken. Bei denen hat es gut geklappt....
Daher hab ich auch letztens nicht weiter geantwortet. Dieser Thread hat sich nach deiner Frage, welche Vorteile ein Fertighaus denn dann noch hat, erwartungsgemäß zum Wettargumentieren entwickelt.
Wasser war, ist und bleibt die größte Gefahr für ein Fertighaus. Das ist unbestritten. Euch hat es während der Planung schon die Laune verhagelt, dann wurde das Haus beim Aufbau durchtränkt und schlussendlich durch eine Leckage von wahrscheinlich wenigen hundertstel Millimetern die Bodenplatte geflutet.
Du musst aber auch verstehen, dass da eine objektive Diskussion mit zufriedenen Bauherren nicht möglich ist. In deinem Baugebiet bist du wahrscheinlich DAS pro-Massiv-Beispiel. Und das schlägt wahrscheinlich unbewusst nochmal aufs Gemüt, wenn man sich jedesmal bei einem hämischen Grinsen des Nachbarn denkt "hätte ich doch massiv gebaut"
Freie Planung mit Keller auf Basis irgendeines Medleys
167 m², WiGa, 2,15 m Kniestock und Garagen im Keller
LWZ 304 Trend, nichts solares und kein Ofen
Automatisiert mit z-wave und dem HC2
Unsere Grundrisse und andere Impressionen (Update 29.7.19)

DOM99
Geselle
Beiträge: 135
Registriert: Mi 18. Jun 2014, 18:53

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von DOM99 » Di 13. Jun 2017, 08:35

Das stimmt natürlich. Und man denkt in solchen Situationen auch darüber nach, wie viele Jahre so ein Haus denn wirklich hält. Da bin ich jetzt auch etwas desillusioniert.

Ich finde es nur wichtig, daß auch kritische Stimmen hier zu Wort kommen. Ansonsten liest sich das hier ja wie Ponyhof und Blumenwiese....

matzze2000
Geselle
Beiträge: 200
Registriert: Sa 22. Okt 2016, 22:41

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von matzze2000 » Di 13. Jun 2017, 09:09

Da gebe ich dir recht, die kritischen Stimmen sind wichtig und kommen ja auch immer mal wieder auf. Verglichen mit anderen Bauforen muss man aber tatsächlich sagen, dass Fingerhaus offenbar ja doch überschaubaren Anlass zur Kritik liefert.

Ich bin von von Anfang an mit der Erwartungshalt heran gegangen, dass bei so einem Projekt nie alles glatt gehen kann und es immer an irgend welchen Punkten Anlass zur Kritik geben kann und wird. Ich denke aber auch, dass man bei einem Systemanbieter wie Fingerhaus noch die geringste Wahrscheinlichkeit hat, dass irgendwas total schief geht. Dass es passieren kann ist natürlich trotzdem klar und dann noch ärgerlicher. Von daher verstehen ich und wahrscheinlich auch alle anderen deine Unzufriedenheit.

Ich denke Fingerhaus ist aktuell in einer Phase in der sie zuletzt stark gewachsen sind und selbst einfach sich nicht so schnell anpassen/ erweitern konnten. Ich kenne das von meinem aktuellen Arbeitgeber, wir hatten so eine Phase auch vor 3-4 Jahren. Auch wenn die Belegschaft versucht das abzufangen und auszugleichen werden die Kunden das zu spüren bekommen. Bei uns hieß das damals, wie jetzt auch bei Fingerhaus, längere Umsetzungs- und Wartezeiten. Ich für mich muss sagen: solange die Qualität nicht leidet kann ich damit leben. Aber es führt unbestreitbar zu Unzufriedenheit.
Wir bauen ein Neo 311 in Sachsen mit Erdwärme.
Hausstellung am 21.02.!

Pascal1104
Praktikant
Beiträge: 21
Registriert: Mi 24. Aug 2016, 12:12

Re: Fingerhaus hoffnungslos überlastet?

Beitrag von Pascal1104 » Mi 30. Aug 2017, 14:42

Lohnt es sich die Geschäftsführung als Eskalationsstufe zu verwenden, oder lieber sein lassen?

Antworten