Bodengutachten in Werkvertrag aufnehmen

Alles rund um die Angebotsfindung. Warum FingerHaus.
Antworten
bsk
Praktikant
Beiträge: 2
Registriert: Mo 7. Dez 2020, 12:45

Bodengutachten in Werkvertrag aufnehmen

Beitrag von bsk » Mo 7. Dez 2020, 12:53

Hallo zusammen,

wir stehen gerade in Verhandlungen - Bau inkl. Keller - mit FH und möchten (soweit es geht) Überraschungen zu Mehrkosten im Vorfeld ausräumen. Im Werkvertrag steht, dass sich aus dem Bodengutachten ergibt, ob es zu besonderen Gründungsverhältnissen kommt und dass dies zu Mehrkosten seitens des Bauherren führen kann.

Wir haben kürzlich ein Bodengutachten erstellt und unsere Vorstellung ist, dass dieses mit im Werkvertrag aufgenommen wird, sodass dieser Passus gestrichen werden kann. Hat das schonmal jemand von euch gemacht? Was denkt ihr zu diesem Vorgehen?

Danke für eure Unterstützung.

MurphysLaw
Praktikant
Beiträge: 17
Registriert: Di 28. Jan 2020, 16:01

Re: Bodengutachten in Werkvertrag aufnehmen

Beitrag von MurphysLaw » Mo 7. Dez 2020, 13:48

Gründung/-svorbereitung macht doch eh der Tiefbauer... also bauseits.
Warum sollte FingerHaus Dein Risiko übernehmen? ...ist doch Dein Grundstück.

Werden die aus nachvollziehbaren Gründen nicht tun.

Kenn aber Dein Problem... habe gestern von meinem Tiefbauer beim Vorgespräch gehört "die letzendlichen Kosten kennen wir, wenn wir zu Ende gegraben haben und der Druckplattentest OK war".

Ist n Überraschungspaket! ;-)

Grüsse
MurphysLaw

Gesendet von meinem SM-A715F mit Tapatalk


Benutzeravatar
Bernd
Stararchitekt
Beiträge: 2260
Registriert: Sa 5. Mai 2012, 10:34
Wohnort: Niedersachsen

Re: Bodengutachten in Werkvertrag aufnehmen

Beitrag von Bernd » Mo 7. Dez 2020, 14:10

FH hat ja seine Bodengutachter, mit denen sie zusammenarbeiten.
Wenn ihr jetzt einen anderen Gutachter beauftragt habt, weiß FH ja nicht, wie gut bzw nach welchen Richtlinien der bewertet!
Habt ihr euer Gutachten FH mal vorgelegt? Was sagen die dazu?
142m² Eigenplanung mit Pultdach, WiGa, Podesttreppe, Gallerie und im kompletten OG Dach = Decke
auf 4.998m² Grundstück
LWZ303 Integral, Kamin, KFW55
22.05.2012 aufgestellt
09.09.2012 eingezogen

bsk
Praktikant
Beiträge: 2
Registriert: Mo 7. Dez 2020, 12:45

Re: Bodengutachten in Werkvertrag aufnehmen

Beitrag von bsk » Mo 7. Dez 2020, 14:57

Danke für die schnellen Rückmeldungen. Es stimmt, die Gründungsvorbereitung macht der Tiefbauer. Mir geht es darum frühzeitig zu sehen, welche Kosten seitens FIngerkeller anfallen.

Beispielsweise ob eine "Weiße Wanne" benötigt wird. Oder würdet ihr die einfach mit in den Werkvertrag aufnehmen und dann streichen falls nicht nötig?

Eifelbewohner
Azubi
Beiträge: 73
Registriert: Mo 13. Jan 2020, 07:38

Re: Bodengutachten in Werkvertrag aufnehmen

Beitrag von Eifelbewohner » Mo 7. Dez 2020, 15:32

Ja ob weiße Wanne oder nicht steht doch im Bodengutachten. Wenn nicht, dann ist das Gutachten Mist.

Benutzeravatar
GERWildcat
Ingenieur
Beiträge: 359
Registriert: So 6. Aug 2017, 19:52

Re: Bodengutachten in Werkvertrag aufnehmen

Beitrag von GERWildcat » Mo 7. Dez 2020, 18:52

Ich verstehe nicht ganz was du durch die Aufnahme in den Werkvertrag erreichen willst. Da Fingerhaus keinen Tiefbau macht, interessiert die das Bodengutachten nur soweit, wie drinsteht ob weiße Wanne empfohlen wird, und vielleicht noch ob besondere Hinweise zur Dicke der Bodenplatte drin stehen. Da du das Gutachten bereits hast, gibt es da wenig Grund das in den Werkvertrag zu schreiben. Sinnvoller wäre dann im Werkvertrag bereits die weiße Wanne einrechnen zu lassen und das zu vermerken, wenn es denn so im Gutachten steht. Aber auch das spielt nicht so ne große Rolle. Der Mehrpreis für ne weiße Wanne bei gegebener m²-Zahl ist hier im Forum oft genug zu finden, und damit kalkulierbar. 500€ mehr oder weniger, durch deinen eigenen Grundriss, machen ja eigentlich nicht mehr viel Unterschied.
KW 30/2017 Werkvertrag
KW 11/2019 Einzug

Wir haben ein frei geplantes Architektenhaus gebaut auf erster Basis eines Neo 111. Wir könnten nicht glücklicher sein in unserem eigenen kleinen Haus.

Antworten